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Investitionsboom braucht Konsumstütze

Pressemitteilung von Herbert Schui,

Der Wirtschaftsaufschwung setzt sich bei leichter Abschwächung fort, hat das Statistische Bundesamt heute mitgeteilt. Investitionen und Exporte entwickeln sich weiter lebhaft, der zu niedrige private Konsum jedoch hat das Wirtschaftswachstum deutlich gebremst. Angesichts dieser Daten aus dem 1. Quartal 2007 erklärt Herbert Schui, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE., die Lohnentwicklung zur Schicksalsfrage für den Aufschwung:

Das Wachstum ist ordentlich. Aber wenn sich beim privaten Konsum nichts tut, droht eine Flaute. Investitionen müssen durch einen steigenden Endverbrauch gerechtfertigt werden. Der private Verbrauch macht knapp 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

Der Privatkonsum aber hängt von den Löhnen ab. Wie sich diese entwickeln, ist die Schicksalsfrage für den Aufschwung. Der Tarifabschluss in der Metallindustrie ist deshalb zu begrüßen. Nur wenn die Reallöhne wirklich steigen, kann der Investitionsboom anhalten.