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Hochschulzugang öffnen

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

Die OECD hat heute ihre Bildungsstudie 'Education at a glance' für 2006 vorgelegt. Hierzu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Nele Hirsch:

Deutschland verliert in der Bildungspolitik immer weiter an Boden. Statt über neue Zugänge zur Hochschule und einen Ausbau der Studienfinanzierung zu reden, debattieren die Bundes- und Landesregierungen über verschärfte Aufnahmeprüfungen und Studiengebühren. Zudem verteidigen sie das höchst selektive gegliederte Schulsystem. Dies ist ein bildungspolitischer Irrweg. Deutschland stellt sich damit bildungspolitisch ins Abseits und bleibt hinter dem durchschnittlichen Anteil der Hochschulabsolventinnen und -absolventen in den OECD-Ländern weit zurück. Das hat der heute vorgelegte OECD-Bericht erneut bestätigt.
Andere Länder machen uns dagegen eine zeitgemäße Bildungspolitik vor: Sie bringen mehr Menschen zu einem Hochschulabschluss und bauen soziale Hürden im Bildungsverlauf ab. Daran sollten wir uns orientieren. DIE LINKE fordert die Aufhebung des gegliederten Schulsystems, die Gebührenfreiheit des Studiums, einen deutlichen Ausbau des BAföG und die Öffnung des Hochschulzugangs für Menschen mit Berufsabschluss.

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