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Gewissensentscheidung über Cannabis ist Schritt in die richtige Richtung

Pressemitteilung von Frank Tempel,

„Die Regulierung von Cannabis zur Gewissensentscheidung zu machen, ist ein interessanter Ansatz. Das ermöglicht eine sachliche Debatte ohne ideologische Scheuklappen. Unter den drogenpolitischen Fachpolitikern gibt es schon lange eine Mehrheit im Parlament für eine kluge Cannabis-Regulierung“, kommentiert Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender und drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den Schlagabtausch zwischen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU). Tempel weiter:

„Suchtberatung und Sozialverbände sind mit ihren Forderungen weiter als CDU/CSU. Das bereitet Marlene Mortler natürlich Sorgen. Sie hat Angst vor dem Scheitern ihrer repressiven Politik. Nicht die Diskussion über eine Cannabislegalisierung befördert die gesundheitlichen Risiken, sondern die Verbotspolitik. Das Verbot ist Antiaufklärung. Es verhindert einen offenen Austausch über die gesundheitlichen Risiken. Es sorgt dafür, dass Abhängige aus Angst vor Repression Hilfe zu spät aufsuchen. Durch eine kluge Regulierung kann die Politik Vorgaben zur Qualität und zum Wirkstoffgehalt machen und damit auch hochpotente Cannabispflanzen vom Markt verdrängen.“

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