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Für Hansen geht Eigennutz vor Gemeinnutz

Pressemitteilung von Werner Dreibus,

"Norbert Hansen hat in den letzten Jahren wenig für die Bahn-Beschäftigten, aber viel für die eigenen Karriere getan", wirft Werner Dreibus dem bisherigen Chef der Gewerkschaft Transnet und künftigen Personalvorstand der Deutschen Bahn vor. "Mit den windelweichen Regelungen zur Beschäftigungssicherung bei gleichzeitiger Zustimmung zur Privatisierung der Bahn hat Hansen sich eine gute Ausgangsposition im neuen Job geschaffen", so der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. "Von einer Jobgarantie für die Beschäftigten kann hingegen keine Rede sein." Dreibus weiter:

"Hansen hat als Transnet-Chef den so genannten Struktursicherungs-Tarifvertrag im Rahmen der Teilprivatisierung mitverhandelt. Die bestehende Beschäftigungssicherung bei der Bahn wird darin nicht verlängert. Lediglich Verhandlungen über Folgeregelungen bis 2010 sind darin festgeschrieben, aus gutem Grund: Hansen hat sich damit eine Ausgangsposition geschaffen, um als Personalvorstand und Arbeitsdirektor den Renditeinteressen der Aktionäre einer privatisierten Bahn Rechnung zu tragen."

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