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Flaute am Arbeitsmarkt hält an

Pressemitteilung von Sabine Zimmermann,

"Der Arbeitsmarkt schwächelt weiter. Die Nachfrage nach Arbeitskräften geht zurück, saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit zugenommen. Die verfehlte Krisenpolitik der Kanzlerin erweist sich zunehmend als Bumerang, weil die exportorientierte deutsche Wirtschaft immer stärker unter der durch die Spardiktate ausgelösten konjunkturellen Flaute leidet. Die Bundesregierung muss endlich die Zeichen der Zeit erkennen und ihre krisenverschärfende Politik aufgeben. Was wir brauchen, sind Investitionsprogramme, um den Arbeitsmarkt zu beleben", erklärt Sabine Zimmermann zum Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit für den Monat April. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen deutlich die Fehlentwicklung der letzten Jahre. 1,2 Millionen abhängig Beschäftigte können vom Lohn ihrer Arbeit nicht leben und beziehen ergänzende Hartz IV-Leistungen. 2,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gehen mittlerweile einem Zweitjob nach, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Niedriglohnpolitik der Bundesregierung muss endlich gestoppt werden. Statt Lohndumping, Leiharbeit und Minijobs benötigen wir gute Arbeit in Vollzeit, von der man leben kann. Als Sofortmaßnahme brauchen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Das würde auch anderen EU-Ländern zu Gute kommen, die durch das deutsche Lohndumping an die Wand gedrückt werden."

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