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Fallpauschalen verschwenden Geld und schaden Patienten

Pressemitteilung von Harald Weinberg,

"Die neuesten Zahlen des statistischen Bundesamtes zu den Kosten der Krankenhäuser dürften die Patienten weiter verunsichern. Denn schon wieder weisen sie eine Steigerung der Fallzahlen, diesmal um rund 167.000 Krankenhausbehandlungen, aus. Ob diese Steigerung alleine durch den medizinischen Bedarf der Patienten, oder aber durch den betriebswirtschaftlichen Bedarf der Krankenhäuser ausgelöst wurde, ist unklar", kommentiert Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, aktuelle Meldungen des statistischen Bundesamtes. Weinberg weiter:




"Wenn sämtliche Gesundheitsminister der letzten 15 Jahre mehr Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern fordern und den Krankenhäusern ein 'leistungsorientiertes' Entgeltsystem überstülpen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Krankenhäuser auch auf Teufel komm raus Leistungen erbringen wollen. Ob die Leistungen von den Patienten gebraucht werden, ist oft nebensächlich. Erst kürzlich ergab eine Befragung von Chefärzten, dass beispielsweise in der Kardiologie über 60 Prozent der Chefärzte davon ausgehen, dass unnötig operiert wird, um Kasse zu machen.

DIE LINKE will den Wettbewerb unter den Krankenhäusern zurückfahren. Wettbewerb und Gewinnstreben führen dazu, dass der Anbieter möglichst viel verkaufen will. Das ist das falsche Konzept für Krankenhäuser."

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