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Fairer Mindestlohn muss schnellstens her - Gutes Geld für gute Arbeit

Pressemitteilung von Werner Dreibus,

Zu der Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), wonach jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland für weniger als 9,62 Euro (West) und 7,18 Euro (Ost) arbeitet, erklärt Werner Dreibus, stellvertretender Vorsitzender und gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

"Diese Zahlen belegen nachhaltig, wie wichtig ein flächendeckender Mindestlohn für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland ist. Denn es handelt sich bei diesen Zahlen um die wissenschaftlich anerkannte Niedriglohngrenze, die die OECD festgelegt hat.

Vor diesem Hintergrund ist die Forderung der LINKEN nach Einführung eines Mindestlohns von 10 Euro bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode alles andere als unrealistisch oder gar vermessen, sondern absolut berechtigt. Ein fairer Mindestlohn ist ein wichtiger Sockel für sozialen Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Wenn in einem Land wie Luxemburg der Mindestlohn für unqualifizierte Erwachsene bei 9,73 Euro und für qualifizierte Über-18-Jährige bei 11,67 liegt, dann müssen in Deutschland 10 Euro machbar sein.

DIE LINKE fordert nach wie vor: Gutes Geld für gute Arbeit. Weg mit menschenunwürdigen Niedriglöhnen!"

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