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Extinction Rebellion muss sein

Pressemitteilung von Lorenz Gösta Beutin,

„Die Klimaschutzbewegung ‚Extinction Rebellion‘ ist eine Notwendigkeit. Während die Große Koalition in Berlin ein Klimaziel nach dem anderen verpasst und sich hinter Kommissionen und Kabinetten versteckt, statt Klimaschutz-Gesetze zu verabschieden, legt die bunt gemischte Gruppe aus Jung und Alt mit ihren Aktionen des zivilen Ungehorsams den Finger in die Wunde“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Beutin weiter: 

„Die Klimakrise ist für Millionen längst eine Frage des Überlebens, schon heute sind die Ärmsten der Armen im globalen Süden vor Wetterextremen auf der Klimaflucht, das Artensterben hat begonnen, die Polkappen schmelzen ab, Inselstaaten verschwinden im Meer, die USA und die EU schotten sich mit hohen Mauern vor den Opfern von Armut und Erderwärmung ab.

Das Erstarken von sozialen Bewegungen wie ‚Ende Gelände‘ und ‚FridaysForFuture‘ sind ein Symptom jahrelangen Politikversagens. Die Klimakrise ist Teil der politischen und sozialen Krise, in der die Interessen großer Konzerne Vorfahrt vor Umweltschutz und Demokratie haben. Es sind heute vor allem junge Menschen, die besorgt über die Zukunft der Weltgesellschaft sind und auf der Straße, auf Plätzen und in Tagebauen Druck ausüben und sich für Veränderung einsetzen. 

DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit jeder Klimaschutzbewegung, die der Politik den Spiegel vorhält und zum sofortigen Handeln aufruft.“

 

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