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Europäische Lösung für den Erhalt aller Opel-Standorte

Pressemitteilung von Ulla Lötzer,

„Der Poker um die Zukunft der europäischen Opel-Standorte muss endlich beendet werden. Das Gezerre ist unerträglich für die Beschäftigten und ihre Familien“, erklärt Ulla Lötzer zu den Äußerungen von Opel-Chef Nick Reillys. Die Sprecherin für Internationale Wirtschaftspolitik weiter:

„Bisher haben sich die europäischen Standorte gegeneinander ausspielen lassen. Jetzt müssen sie mit ihren Regierungen endlich gemeinsam gegenüber GM auftreten und den in Aussicht gestellten Erhalt aller Produktionsstätten durchsetzen.

Gerade die deutsche Regierung hat mit ihrem Alleingang diese Standortkonkurrenz angeheizt und das Desaster mit verursacht. Sie ist in der Verantwortung beim EU-Gipfel am Montag, endlich eine einvernehmliche europäische Lösung herbeizuführen.

Auch wenn die GM-Führung nur um Staatshilfen pokert, muss Nick Reilly jetzt beim Wort genommen werden. Wir fordern darüber hinaus den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.

Mittelfristig liegt die Zukunft nicht in der Verdrängungskonkurrenz mit anderen Autobauern, sondern im Umbau zu einem sozialen und ökologischen Mobilitätskonzern. Ressourcenknappheit und Klimawandel erfordern ein Umsteuern in der Produktion, das mit kurzfristiger Renditeerzielung nicht vereinbar ist. Deshalb fordern wir den Einstieg der öffentlichen Hand, um einen solchen Umbau zu moderieren.“

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