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Erbschaftsteuerreform richtig nachbessern

Pressemitteilung von Barbara Höll,

Zu den im Rahmen der Finanzministerkonferenz geäußerten Nachbesserungsforderungen der unionsgeführten Länder bei der Erbschaftsteuerreform, erklärt Barbara Höll:

Das eigentliche Ziel der von den unionsgeführten Ländern vorgebrachten Nachbesserungsforderungen ist die völlige Abschaffung der Erbschaftsteuer für Firmenerben. Schon im aktuellen Reformentwurf ist eine Entlastung für diese Gruppe von 750 Millionen Euro eingeplant. Bei Umsetzung der Unionsforderungen würde die Milliardenschwelle weit überschritten. Damit würde das Potenzial der Erbschaftsteuer zur Erschließung von steuerlichen Mehreinnahmen nicht genutzt.
Die bisher im Entwurf zur Erbschaftsteuerreform vorgesehene Behandlung von Firmenerben ist aus unserer Sicht weder zielgenau noch handhabbar. DIE LINKE verweist in diesem Zusammenhang auf ihren eigenen Reformvorschlag. Dort ist ein gangbarer Weg aufgezeigt, um einerseits Verteilungsgerechtigkeit und andererseits die Fortführung von Unternehmen zu gewährleisten.

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