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Energiewende in Bürgerhand

Pressemitteilung von Johanna Regina Voß,

"Die zahlreichen Neugründungen von Energiegenossenschaften belegen, dass es die Bürgerinnen und Bürger mit der Energiewende ernst meinen. Sie sind die wahren Triebkräfte hin zu einer hundertprozentig erneuerbaren Energieversorgung. Dennoch setzt die Bundesregierung bei der Energiewende weiterhin auf die vier großen Atomkonzerne, die ausschließlich nach Profitinteressen wirtschaften", erklärt Johanna Voß, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Wirtschaftsausschuss, angesichts der wachsenden Zahl von Genossenschaften im Energiesektor. Voß weiter:

"Gerade weil den Energiegenossinnen und Energiegenossen das Gemeinwohl am Herzen liegt und nicht der eigene Profit, sind sie vielen ein Dorn im Auge. Genossenschaften, die Ökostrom in die Netze einspeisen, werden regelmäßig Steine in den Weg gelehnt. Beispielsweise verlangen Netzbetreiber für die Einrichtung von Zweirichtungsstromzählern nicht selten horrende Gebühren.Energiegenossenschaften brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen. Das gleiche Mitspracherecht aller Mitglieder muss gewahrt werden, um zu verhindern, dass Großinvestoren sich einkaufen und den Genossenschaftsmarkt dominieren. Die Genossenschaften müssen zudem in erster Linie sozialen und ökologischen Belangen dienen und nicht wirtschaftlichen. Nur wenn die Rechte kleiner Energiegenossenschaften gestärkt werden, kann eine echte Energiewende vollzogen werden."

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