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Einbürgerungspolitik der Bundesregierung floppt

Pressemitteilung von Sevim Dagdelen,

„Die Bilanz der Integrationspolitik der Bundesregierung ist desaströs. Mit 112.000 lag die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr immer noch deutlich unter dem Wert von 1999 (143.000), als noch das antiquierte Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz aus dem Jahr 1913 galt“, erklärt Sevim Dagdelen, Beauftragte der Fraktion DIE LINKE für Migration und Integration, zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Einbürgerungszahlen. Dagdelen weiter: 

„Wer auf Dauer in Deutschland lebt, soll auch gleichberechtigt am politischen Leben teilhaben können und darf im Berufsleben nicht benachteiligt werden. Hier lebende Migranten dürfen nicht länger Bürger zweiter Klasse sein. Die rechtlichen Hürden für Einbürgerungen wie zum Beispiel die hohen Gebühren, Sprach- und Einkommensanforderungen müssen endlich beseitigt werden.

Es kann auch nicht sein, dass abhängig vom Herkunftsland der Verzicht auf die bisherige Staatsbürgerschaft gefordert wird. Während die Bundesregierung von den hier lebenden Deutschtürken Loyalität fordert, macht sie gemeinsame Sache mit dem türkischen Despoten Erdogan. Sie muss das Netzwerk Erdogans zerschlagen, das alles tut, um die Integration hier lebender Deutschtürken zu hintertreiben.“