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Ecuadors souveräne Entscheidung respektieren

Pressemitteilung von Wolfgang Gehrcke,

"Ecuadors souveräne Entscheidung über den Asylantrag von Julian Assange muss respektiert werden", begrüßt Wolfgang Gehrcke, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, die Asylgewährung für den Wikileaks-Gründer durch die ecuadorianische Regierung. "Großbritannien wäre gut beraten, nicht weiterhin mit Drohungen gegen die Botschaft Ecuadors vorzugehen, sondern Assange in sein Exil ausreisen zu lassen. Die Sorgen von Julian Assange, dass das Vorgehen gegen ihn aus den USA gesteuert und seine Auslieferung vorangetrieben wird, sind nicht aus der Luft gegriffen. Das zeigt das Vorgehen der US-Administration gegen den Whistleblower Mannings und gegen die sogenannten Cuban Five, die nunmehr seit mehr als 10 Jahren in US-Gefängnissen sitzen." Gehrcke weiter:

 

"Die Vorwürfe gegen Assange wegen sexueller Nötigung müssen durch eine unabhängige Untersuchung überprüft werden, die eine Auslieferung an die USA ausschließt. Auch die Vorschläge der Verteidigung, die Befragung Assanges in der ecuadorianischen Botschaft durchzuführen, sollten nicht weiter abgelehnt werden.Die zweifellos notwendige Untersuchung der Vorwürfe wegen sexueller Belästigung darf nicht mit der Tätigkeit Assanges im Rahmen von Wikileaks vermengt werden. Whistleblowing (Geheimnisverrat) ist nicht anrüchig, sondern ein wichtiges Element für die Demokratie und Whistleblower können zu Recht unsere Hilfe erwarten. Wikileaks hat mit ihrem Bemühen, Transparenz in politische und ökonomische Vorgänge zu bringen, eine wichtige Funktion; sie ist derzeit in keiner Art und Weise ersetzbar."

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