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Drei Prüfsteine für ernsthafte Integration

Pressemitteilung von Katrin Kunert, Petra Pau,

Nach dem Integrations-Gipfel erklären Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, und Katrin Kunert, kommunalpolitische Sprecherin:

Es gibt Themen, die lassen sich nicht aus der Politik, weder aus dem Kanzleramt noch aus dem Bundestag, weg delegieren.

„Dazu gehört das kommunale Wahlrecht für Migrantinnen und Migranten aus Nicht-EU-Staaten, die ihren Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland haben“, betont Katrin Kunert.

„Hinzu kommt, dass Berufsabschlüsse von Zugewanderten aus Ost-Europa nach wie vor nicht anerkannt werden, so dass studierte Ärzte bestenfalls als Pförtner arbeiten können“, erinnert Petra Pau.

„Ein drittes, zentrales Problem ist das rückschrittliche, 3-gliedrige Schulsystem. Es muss überwunden werden. Das rot-rote Berlin schickt sich an, Gemeinschaftsschulen auszuprobieren. Die SPD-mitregierten Länder sollten unverzüglich nachziehen“, so Petra Pau.

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