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DIE LINKE unterstützt DGB-Forderung: Langzeitarbeitslose besser qualifizieren

Pressemitteilung von Kornelia Möller,

Angesichts eines hohen Sockels verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit regt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Bildungsoffensive für gering qualifizierte Arbeitslose und Beschäftigte an. Dazu erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Kornelia Möller:

DIE LINKE unterstützt die Forderungen des DGB mit Nachdruck. Die aktuellen Arbeitsmarktdaten belegen auf eindringliche Weise, wie wichtig rasches Handeln ist. Das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit ist nach wie vor ungelöst. Die Zahl der Hartz IV-Empfänger hat gar im April diesen Jahres einen neuen Höchststand erreicht: 7,4 Millionen Bundesbürger sind auf Arbeitslosengeld (ALG) II angewiesen, um ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht zu bestreiten.

Um diesen erschreckenden Entwicklungen Einhalt zu gebieten, sollten die Milliardenüberschüsse der Bundesagentur für Arbeit für eine nachhaltige Arbeitsmarktpolitik verwendet werden. Die vom DGB geforderte Qualifizierungsoffensive wäre eine sinnvolle Maßnahme, die auch dem Problem des Fachkräftemangels begegnen würde. Ebenso wichtig wäre es, die Bezugsdauer des ALG I speziell für ältere Arbeitnehmer zu verlängern.

Vor allem aber brauchen wir dringend mehr sozialversicherungspflichtige Stellen. DIE LINKE hat Konzepte zu öffentlich finanzierter Beschäftigung vorgelegt, die 500.000 Menschen wieder eine Perspektive jenseits von Leiharbeit und Hartz IV eröffnen könnten. Es muss endlich etwas getan werden!