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DIE LINKE. auf Gegenkurs zum Börsengang der Bahn

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

Zur den Vorstellungen der LINKEN über die weitere Zukunft der Deutschen Bahn erklärt Dorothée Menzner, die Verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion:

Nach dem Willen der Linksfraktion im Bundestag soll die Deutsche Bahn künftig zweigleisig fahren. „Ein Unternehmen soll für die Infrastruktur, das andere für den rollenden Betrieb zuständig sein“, sagt Dorothée Menzner.

Beide müssten völlig unabhängig voneinander arbeiten und ohne private Anteilseigner in öffentlicher Hand bleiben. Dies unterstreiche DIE LINKE. mit ihrer
parlamentarischen Initiative „Börsengang der Bahn stoppen“, so die Abgeordnete. Der Antrag sei kein
bloßer Appell. Dorothée Menzner: „Das Modell ‚Nimm zwei’ sagt klar, was jetzt zu tun ist.“

Der Infrastruktur seien - mitsamt den dazu gehörenden Immobilien - neben Gleisen, Bahnhöfen sowie Energie- und Zugleittechnik auch die Bauprojektierung, die Fahrdienstleitung, das Kursbuchwesen, die Trassenvergabe und die Konzernarbeitsvermittlung zuzuordnen.

Im Bahnbetrieb müssten nach Ansicht der Linken der Regional-, Fern- und Güterverkehr wieder enger verzahnt werden, um einerseits Synergieeffekte zu nutzen und um andererseits bessere Arbeitsplatzperspektiven zu ermöglichen.

DIE LINKE. tritt mit ihrem Modell Vorstellungen der Regierung entgegen, noch in dieser Legislatur private Investoren an der Deutschen Bahn AG zu beteiligen. Im Gespräch ist, dass bis zu 24,9 Prozent der DB-Geschäftsanteile veräußert werden könnten.

Dorothée Menzner fordert alle Fraktionen im Bundestag auf, ihre Positionen zur Fortentwicklung der Bahnreform zu überdenken und sich neuen Gedanken ohne ideologische Scheuklappen zu öffnen. „Die Zukunft der Bahn geht uns schließlich alle an“, so die Verkehrspolitische Sprecherin.

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