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Das letzte Licht vor dem Anfang des Tunnels

Pressemitteilung von Kornelia Möller,

"Auch die nach wie vor geschönten Arbeitsmarktzahlen ändern nichts an den düsteren Prognosen für die kommenden Monate. Was wir am Arbeitsmarkt gerade sehen, ist nicht etwa das Licht am Ende des Tunnels, sondern das letzte Licht vor dem Anfang des Tunnels", warnt Kornelia Möller. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt:

"Schon jetzt werden die arbeitsmarktpolitischen Versäumnisse der letzten Jahre sichtbar. Die vielgepriesenen neuen Arbeitsplätze, die durch die so genannten Reformen der Bundesregierung entstanden sind, erweisen sich als das, was sie von Anfang an waren, als prekäre Leiharbeitsplätze, befristete Teilzeitstellen und unterbezahlte, durch Hartz IV aufgestockte Vollzeitjobs. All diese Stellen werden nun genauso schnell gestrichen, wie sie entstanden sind. Tausende Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sind bereits betroffen.

Eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik sieht anders aus. Langfristige und gute Arbeitsplätze für alle, auch im Interesse einer steigenden Binnennachfrage, müssen das Ziel sein, nicht möglichst niedrige Arbeitslosenzahlen durch statistische Tricks. Doch die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen krankt an Geld- und Personalmangel, woran auch die 1.900 neu zu schaffenden Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) nichts ändern werden. Die im denkbar ungünstigsten Moment beschlossene Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung wird die Arbeit der BA zusätzlich erschweren."