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Chance vertan und Geißler verheizt

Pressemitteilung von Ulrich Maurer,

„Wenn einer renommierten Person wie Heiner Geißler so in die Parade gefahren wird, zeigt dies die wahre Absicht von Ministerpräsident Mappus und Bahn-Chef Grube. Sie wollten nur ein prominentes Gesicht, das der Öffentlichkeit die Bereitschaft zu ernsthaften Gesprächen mit den Gegnern des Milliardengrabes vorgaukelt“, so Ulrich Maurer, stellvertretender Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE zu dem angeblichen Missverständnis zwischen Geißler und Mappus hinsichtlich des Bau- und Vergabestopps für Stuttgart 21. Maurer weiter:

„Wer so handelt, tritt die Demokratie mit Füßen und provoziert Ereignisse, die nicht mehr kontrollierbar werden.
Während Verhandlungen macht nur ein Baustopp Sinn. Worüber soll sonst verhandelt werden? Die Bäume im Schlosspark dürfen wegen des Einspruchs des Eisenbahnbundesamtes nicht mehr gefällt werden. Der weitere Abbau des Südflügels ist zum jetzigen Zeitpunkt laut Bebauungsplan auch nicht vorgesehen.
Insofern haben sich Merkel, Mappus und Grube - bis auf einen heftigen Angriff gegen friedliche Demonstranten - nicht einen Millimeter in Richtung der Stuttgart-21-Gegner bewegt.“

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