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CDU-Rentenkonzept bedeutet Arbeiten bis zum Umfallen und schwächt die gesetzliche Rente

Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald,

„Vom Papiertiger namens CDU-Rentenkonzept ist nach einer Woche interner Beratungen nur noch ein Bettvorleger übriggeblieben. Der CDU fehlt der Mut für eine echte Erwerbstätigenversicherung und für einen Abschied von der Riesterrente“, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die vom Bundesfachausschuss der CDU veröffentlichten rentenpolitischen Vorschläge. Birkwald weiter:

„Statt Altersarmut zu bekämpfen und die gesetzliche Rente zu stärken, reitet die CDU sich immer tiefer in gescheiterte Projekte wie die Teilrente hinein, die einen individuellen Renteneintritt ermöglichen soll und die niemanden interessiert. Individueller Renteneintritt bedeutet bei der CDU nur, dass diejenigen, die am Ende ihres Arbeitslebens krank werden oder arbeitslos, noch höhere Rentenkürzungen in Kauf nehmen müssen. Mehr Reha und höhere Zuschläge für das Arbeiten bis 70 oder 80 helfen diesen Menschen nicht.

Gleiches gilt für die gescheiterte Riesterrente, die mit Milliardenzuschüssen weiter künstlich am Leben gehalten werden soll. Neben Riester noch einen weiteren Kapitalfonds auszubauen, wird die Finanzinvestoren und -investorinnen freuen und Geringverdienende ratlos zurücklassen. Statt endlich für gute Arbeit, gute Löhne und eine armutsfeste Mindestrente, die ihren Namen auch verdient, einzutreten, geht die CDU den falschen Weg der Rente erst ab 67 und der Teilprivatisierung aus den 2000er Jahren weiter. Das ist rückwärtsgewandt und es ist schlecht.“

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