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Bundesregierung hat bei Bekämpfung von Kinderarmut auf ganzer Linie versagt

Pressemitteilung von Diana Golze,

"Die heute vorgestellte Kinderstudie unterstreicht in aller Deutlichkeit, dass Benachteiligungen von Kindern, die aus der Armut ihrer Familien entstehen, wachsen und sich verfestigen. Der Politik der noch amtierenden Bundesregierung wird damit ein vernichtendes Zeugnis in Sachen Kinderarmutsbekämpfung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ausgestellt", erklärt Diana Golze zur Veröffentlichung der 3. World Vision Kinderstudie, für die insgesamt 2.500 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren befragt wurden. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die Studie zeigt deutlich, dass der soziale Status der Familie über die Chancen von Kindern im Bildungssystem, aber auch in anderen zentralen Lebensbereichen entscheidet. Leben Familien in Armut, werden die Kinder ausgegrenzt und in ihrem Recht auf Beteiligung in allen sie betreffenden Belangen eingeschränkt. Das ist eine klare Absage an das Bildungs- und Teilhabepaket der schwarz-gelben Regierung, das vor allem durch die SPD umfassend mitgestaltet wurde. Teilhabe wird damit nicht herbeigeführt, sondern durch Stigmatisierung und enormen bürokratischen Aufwand eher behindert.

Damit formuliert die Studie zugleich den klaren Auftrag an die künftige Bundesregierung, den Abbau finanzieller, sozialer und kultureller Ungleichheiten in den Vordergrund einer neuen Politik zu stellen. DIE LINKE sieht sich in ihrer Forderung nach einer eigenständigen bedarfsdeckenden Kindergrundsicherung und nach Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz bestätigt."

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