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Bundesregierung gibt die falschen Antworten auf den demografischen Wandel

Pressemitteilung von Heidrun Dittrich,

"Die Bundesregierung gibt mit der Rente erst ab 67 und dem Betreuungsgeld die falschen Antworten auf den demografischen Wandel", erklärt Heidrun Dittrich seniorenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heutigen Demografiegipfels der Bundesregierung. Dittrich weiter:

"Was wir wirklich brauchen, um den Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, ein Mindestlohn von mindestens zehn Euro, einer Bürgerinnen und Bürgerversicherung, die die Risiken bei Gesundheit und Pflege umfassend absichert, eine gesetzliche Rente, die wieder den Lebensstandard sichert, und eine solidarische Mindestrente. Damit würden wir sicherstellen, dass niemand im Alter in Armut leben muss oder gezwungen ist, zur Aufbesserung seiner Rente arbeiten zu gehen. Darauf sollte sich die Bundesregierung konzentrieren, wenn sie dem demografischen Wandel ernsthaft begegnen will – und die Finger von Experimenten wie der von Kristina Schröder vorgeschlagenen Großelternzeit lassen."

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