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Brief von Ahmadinedschad an Merkel veröffentlichen

Pressemitteilung von Oskar Lafontaine,

Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Oskar Lafontaine, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, den Brief von Mahmud Ahmadinedschad zu veröffentlichen.

"Frau Merkel ist vom iranischen Präsidenten nicht als Privatperson, sondern als Repräsentantin der parlamentarischen Demokratie angeschrieben worden", erklärte Lafontaine. Daraus ergebe sich die Verpflichtung, das Schreiben der deutschen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Darüber hinaus sei es schon interessant zu wissen, wie Merkel als Vorsitzende einer christlichen Partei die Frage des iranischen Präsidenten beantworte, inwieweit es mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren sei, sich in Afghanistan und im Irak an Kriegen zu beteiligen, in denen tausende Menschen ums Leben kommen.

In der arabischen Welt sei sehr wohl bekannt, dass die Bundesrepublik - wie auch vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt - durch die Gewährung von Überflugrechten und Flughäfen auf deutschen Territorium am Irak-Krieg mittelbar beteiligt sei und damit völkerrechtswidrig handele.

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