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BOSCH Solar muss erhalten bleiben

Pressemitteilung von Jens Petermann,

"Abgeordnete aller Fraktionen müssen nun endlich ein Zeichen setzen und sich zum Industrie-und Technologiestandort Thüringen bekennen", so Jens Petermann, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der geplanten Schließung von BOSCH Solar, durch die ein Verlust von insgesamt 3.000 Arbeitsplätzen und ein nachhaltiger Abbau von technologischem Spitzenniveau und innovativer Produktion droht. Petermann weiter:

"Große Teile der Produktionsstätten aus der Photovoltaikbranche sind in solchen Regionen Ostdeutschlands angesiedelt, die vor zwanzig Jahren schon einmal einen Zusammenbruch ihrer Industriestandorte verkraften mussten. Die Photovoltaikindustrie brachte einen wirtschaftlichen Neuanfang für diese Regionen. Ein abermaliger Niedergang eines ganzen Industriezweigs wäre für die Menschen vor Ort fatal und muss verhindert werden.Mit einem von mir initiierten fraktionsübergreifenden Gruppenantrag , der vor allem von ostdeutschen Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen getragen werden soll, wird ein Weg beschritten, der den Menschen zeigt, dass die Politik in der Lage ist, auch parteiübergreifend Sprachrohr ihrer Interessen zu sein. Diesen Vorschlag für einen gemeinsamen Antrag habe ich heute unter anderem an alle Thüringer Bundestagsabgeordnete versandt. Ich hoffe, dass die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Parteien ebenso wie meine Fraktion, den Erhalt von 3.000 Arbeitsplätzen am Erfurter Kreuz höher gewichten, als parteipolitische Befindlichkeiten."

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