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Bombodromgegner mit dem Friedenspreis gewürdigt

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

Zur Auszeichnung der Bürgerinitiative "Freie Heide" mit dem Göttinger Friedenspreis, erklärt das Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Fraktion DIE LINKE., Kirsten Tackmann:

Herzlichen Glückwunsch an die "Freie Heide"! Mit dem Göttinger Friedenspreis werden seit 1999 Einzelpersonen oder Personengruppen geehrt, die sich „durch grundlegende wissenschaftliche Arbeit oder durch herausragenden praktischen Einsatz um den Frieden besonders verdient gemacht haben“. Seit fast 15 Jahren kämpft diese Bürgerinitiative gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide im Nordwesten Brandenburgs. Dort plant die Bundeswehr die Einrichtung eines Luft-Boden-Schießplatzes - gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit der unmittelbar betroffenen Bevölkerung. Auch Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus 260 Gemeinden der Region sind gegen die Pläne der Bundeswehr. Ablehnende Beschlüssen der Landesparlamente und Landesregierungen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegen vor.

Der Göttinger Friedenspreis ist eine große Ermutigung für alle Bombodromgegnerinnen und -gegner. Sie werden in ihrem Widerstand nicht nachlassen. Im Gegenteil - sie bekommen bundesweit immer mehr Unterstützung. DIE LINKE. fordert die Bundesregierung auf, den bürgerschaftlichen Mehrheitswillen zu respektieren und die Kyritz-Ruppiner Heide endlich der Region zurück zu geben - für eine friedliche Nutzung! Und wir bleiben dabei an der Seite der "Freien Heide": Kein Bombodrom. Nirgends!

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