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Bildungsgipfel muss Hochschulen öffnen

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

"Damit die SPD-Forderungen nach einer Öffnung der Hochschulen kein laues Sommertheater bleiben, muss der Bildungsgipfel im Oktober ein Hochschulzulassungsgesetz auf den Weg bringen", kommentiert Nele Hirsch die Forderungen der Vorsitzenden des Bundestags-Bildungsausschusses Ulla Burchardt (SPD) nach bundesweit einheitlichen Zulassungsstandards für Hochschulen. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Während die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten in den letzten vier Jahren um nahezu 17 Prozent gestiegen ist, sank die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger gleichzeitig um 5 Prozent. Diese Zahlen führen das Scheitern der Hochschulpolitik der Großen Koalition deutlich vor Augen. Rot-Schwarz muss den Bildungsgipfel dringend für eine Kurskorrektur nutzen.

Für das Wirrwarr von örtlichen Zulassungsbeschränkungen und Kleinstaaterei im Hochschulwesen hat die Bundesregierung mit der Föderalismusreform und der Abwicklung der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze selbst den Startschuss gegeben. Mit dem Hochschulpakt konnte sie den Abbau von Studienplätzen nicht stoppen. Die zusätzlichen Stipendien für Bewerberinnen und Bewerber ohne Abitur sind kaum ein Tropfen auf den heißen Stein: Sie stehen weniger als einem Promille der Studierenden zur Verfügung.

Wir werden den Bildungsgipfel daran messen, ob er in konkrete Gesetzesvorhaben zur Öffnung der Hochschulen mündet. DIE LINKE fordert ein gebührenfreies Studium und eine ausreichende Studienfinanzierung."

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