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Automobilkonzerne in die Pflicht nehmen

Pressemitteilung von Alexander Ulrich,

„Die Automobilindustrie profitiert enorm von den staatlichen Hilfsprogrammen. Jetzt ist es an der Zeit, die Konzerne in die Pflicht zu nehmen – für Klimaschutz und Beschäftigungssicherheit“, kommentiert Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, den gestrigen „Autogipfel“ im Bundeskanzleramt. Ulrich weiter:

„Strenge und effektive Abgas-Grenzwerte sind angesichts der Klimakrise ein Gebot der Stunde. Die Fahrzeugflotten müssen grüner werden. Doch noch immer sträuben sich die Automobilkonzerne, in die ökologische Transformation zu investieren. Die Bundesregierung muss Daimler, VW & Co. in die Pflicht nehmen, statt in Brüssel als deren Lobbyist aufzutreten.

Vollkommen inakzeptabel sind die Versuche der Vorstände und Arbeitgeberverbände, die Kosten von Krise und Transformation auf die Beschäftigten abzuwälzen. Gerade dort wo staatliche Fördergelder fließen, müssen die Konzerne verpflichtet werden, Arbeitsplätze und Einkommen zu erhalten. Wo neue Arbeitsplätze entstehen, müssen Tarifverträge und Mitbestimmung gelten.“

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