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Ausschluss der Studierenden von der German University in Cairo ist ein Skandal

Pressemitteilung von Annette Groth,

„Der Ausschluss der fünf Studierenden von der German University in Cairo (GUC) ist skandalös“, so Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Verweises der Studierenden weil sie sich an Demonstrationen gegen den Militärrat beteiligt hatten. Die Proteste bezogen sich insbesondere auch auf das Verhalten des Militärrats bei den Zusammenstößen in Port Said am 1. Februar, bei dem 180 Menschen getötet worden waren. Groth weiter:

„Noch vor wenigen Wochen hat der Gründer der GUC, Ashraf Mansour, bei seinem Deutschlandbesuch gegenüber dem unterstützenden DAAD betont, wie wichtig es sei, von den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und gute Bildung zu vermitteln. Es ist Aufgabe des DAAD und der im Aufsichtsrat sitzenden deutschen Professoren, die GUC aufzufordern, ihren Studierenden nicht länger demokratische Partizipation sowohl in der Universität als auch außerhalb des Campus zu verweigern. Gerade die GUC muss mit gutem Beispiel voran gehen und ihre Studierenden dazu ermutigen, sich politisch zu artikulieren anstatt sie mundtot zu schlagen. Auch das ist Teil einer guten Bildung. Ich erwarte daher auch von der Bundesregierung, dass sie den Vorfällen nachgeht und sich dafür einsetzt, dass die Universitätsleitung die Studierenden wieder zulässt.“

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