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Auch Auszubildende brauchen genügend Lohn zum Leben

Pressemitteilung von Pascal Meiser,

„Eine gesetzliche Mindestvergütung für Auszubildende ist mehr als überfällig. Nur wenn die Auszubildenden für ihre Ausbildung genug Geld für ein eigenständiges Leben bekommen, wird die berufliche Ausbildung wieder attraktiv genug, um den Fachkräftebedarf zu decken“, erklärt der gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Pascal Meiser, mit Blick auf die Empfehlung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die von der Großen Koalition geplante Mindestausbildungsvergütung auf 80 Prozent des durchschnittlichen Tariflohns aller Ausbildungsberufe festzulegen. Pascal Meiser weiter:


„Es darf nicht länger sein, dass eine angehende Verkäuferin, eine angehende Friseurin oder ein angehender Schornsteinfeger neben der Ausbildung noch einem Zweitjob nachgehen muss, um über die Runden zu kommen. 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Vergütung sind da das Mindeste. Entscheidend wird zudem sein, dass es keine faulen Kompromisse und keine Schlupflöcher wie beim gesetzlichen Mindestlohn geben darf. Die Mindestvergütung muss von Anfang an ohne Ausnahme für alle Auszubildenden gelten."

 

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