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Arbeitgeber an Zusatzbeiträgen beteiligen

Pressemitteilung,

„Die Bundesregierung ist dafür verantwortlich, dass der Anstieg der Zusatzbeiträge nur die Versicherten belastet. Sie könnte sofort die Belastung halbieren, indem sie auch die Arbeitgeber an den höheren Beiträgen beteiligt“, kommentiert Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der LINKEN die Prognosen des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen zu steigenden Zusatzbeiträgen. Weinberg weiter:

„Zusatzbeiträge von 1,8 Prozent bedeuten, dass ein Versicherter mit 3000 Euro Bruttoeinkommen jeden Monat 54 Euro mehr zahlt als sein Arbeitgeber. Das ist ungerecht und muss geändert werden. So könnte man mit einer gerechten Reform sofort 90 Prozent der Bevölkerung entlasten.
Die Erzählung, dass steigende Qualität in jedem Fall zu höheren Beiträgen führt und dies unausweichlich ist, ist eine Legende. Sie stimmt nur, wenn man auch weiterhin nur Löhne und Renten als Beitragsgrundlage heranzieht. Das ist aber eine politische Entscheidung der Bundesregierung mit Alternative: Wenn man auch Kapitaleinkünfte sowie hohe Einkommen mit einem Beitrag belegte und alle in Deutschland lebenden Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung einbezöge, dann könnte der Beitragssatz deutlich fallen und gleichzeitig alle Zuzahlungen abgeschafft werden. Das wäre das Konzept einer Bürgerinnenversicherung und die wird durch die Große Koalition blockiert“.

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