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Arbeit statt Altersarmut fördern

Pressemitteilung von Gesine Lötzsch,

Zur geplanten Erhöhung des Renteneintrittsalters erklärt Gesine Lötzsch, Mitglied des Haushaltsausschusses:

CDU und SPD planen, die Altersgrenze auf 67 Jahre zu erhöhen. Die Arbeitsmarktpolitik CDU- und SPD-geführter Regierungen hat ältere Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt verdrängt - oft weit vor der gesetzlichen Altersgrenze. Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt in Deutschland derzeit bei 60 Jahren. Wer jedoch früher in Rente geht, muss Abschläge hinnehmen, die zu Armut im Alter führen.

Statt die Altersgrenze zu erhöhen, sollte die Rentenversicherung künftig alle erwerbstätigen Personen einbeziehen - eine Rente von allen für alle.

Die derzeitige Kopplung des Arbeitgeberbeitrags zur Rentenversicherung an die Lohnsumme bestraft lohnintensive Unternehmen und führt zu Entlassungen. Deshalb sollte der Arbeitgeberbeitrag zur Rentenversicherung an die Wertschöpfung gekoppelt werden.

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