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Allianz-Manager kriegen den Hals nicht voll

Pressemitteilung von Oskar Lafontaine,

Die geplanten Massenentlassungen beim Versicherungskonzern Allianz stoßen beim Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE., Oskar Lafontaine, auf scharfe Kritik.

Es ist absolut unverständlich, dass der Allianz-Konzern trotz eines Jahresüberschusses, der sich im vergangenen Jahr auf 4,4 Milliarden Euro verdoppelt hat, rund 7500 Stellen streichen will.

Die Manager kriegen den Hals nicht voll. Grundlage ihres skrupellosen Handels sind die unverschämten Renditeerwartungen und ihre Bezahlung mit Aktienoptionen. Um die Börsenkurse steigen zu lassen und so den eigenen Reichtum zu mehren, betreiben die Manager einen unverantwortlichen Stellenabbau.

Als überaus peinlich erscheint es, dass die Bundesregierung eine solche brutale Gewinnmaximierung auch noch mit einer Senkung der Unternehmenssteuern unterstützen will. Statt die Steuern weiter zu senken, brauchen wir endlich eine Politik, die dafür sorgt, dass sich auch Konzerne und Vermögende wieder angemessen an der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beteiligen.

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