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Alleinerziehende bleiben bei Elterngeldreform auf der Strecke

Pressemitteilung von Jörn Wunderlich,

"Die geplante Elterngeldreform hat gute Ansätze, vergisst aber die alleinerziehenden Mütter und Väter", so Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. "Die Ministerin sollte, statt die Reform im Eiltempo durch den Bundestag zu jagen, lieber ein ordentliches Gesetz vorlegen, bei dem an alle gedacht wird und nicht nur an die Familien, die dem konservativen Familienbild der Koalition entsprechen." Wunderlich weiter:




"Die Hürden für Alleinerziehende sind bei der geplanten Elterngeldreform viel zu hoch angelegt, denn um den Partnerschaftsbonus erhalten zu können, müssen alleinerziehende Eltern ebenfalls eine Wochenarbeitszeit von 25 bis 30 Stunden vorweisen. Dabei hat das Familienministerium gerade selbst erst festgestellt, dass alleinerziehende erwerbstätigte Mütter im Schnitt nur 7,8 Stunden pro Woche arbeiten. Wie eine Reduzierung von 7,8 Wochenarbeitsstunden auf 25 Stunden erfolgen soll, wird wohl immer ein Geheimnis des Familienministeriums bleiben."

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