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Aids geht uns alle an

Pressemitteilung von Harald Petzold,

„Nicht nur am Weltaidstag gilt es, Solidarität mit den Menschen zu zeigen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben“, erklärt Harald Petzold, queerpolitischer Experte der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember. Petzold weiter:

„Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen HIV-Positiv. In vielen Teilen der Welt ist die Situation weiterhin dramatisch. Die Todesrate bei Jugendlichen ist in den ärmeren Ländern drastisch gestiegen. Lag sie 2005 noch bei 71 000, stieg sie bis 2012 um 55 Prozent auf 110 000. Deutschland und andere Industriestaaten müssen endlich ihren Zahlungsverpflichtungen an den Global Fonds nachkommen. Nur so kann den Betroffenen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten und einer ausreichenden Gesundheitsversorgung gewährt werden. Mit der zusätzlichen Ermutigung zu flächendeckenden HIV-Tests könnte Aids in wenigen Jahren besiegt werden.

Auch in Deutschland infizieren sich jährlich immer noch über 3.000 Menschen mit dem HI-Virus, einige erfahren viel zu spät davon. Dann kann die HIV-Infektion lebensbedrohlich werden. Das muss nicht sein, denn die Medikamente sind sehr viel besser geworden, so dass ein langes Leben möglich ist.

HIV stigmatisiert. Viele Betroffene berichten von Diskriminierungen, insbesondere im Berufsleben. Hier zeigen wir unsere Solidarität. Deshalb streiten wir für die Unterstützung der Selbsthilfestrukturen, der Aidshilfen und stemmen uns gegen jede Form der Diskriminierung. Aids geht uns alle an.“

Weitere Informationen unter: www.fraktion-die-linke-bundestag.de/pdf/index.php

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