Notwendigkeit eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsplans im Bildungswesen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/364
Das Grundgesetz verpflichtet die Bundesregierung zur Herstellung gleichwertiger
Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet. Die Schaffung eines diskriminierungsfreien
Zugangs zur Bildung und die Implementierung des Konzeptes Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE) stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für alle Ebenen staatlicher Politik
dar. In der Kleinen Anfrage werden Probleme der bisherigen Bund-Länder-Zuständigkeiten im
Verfassungsmäßigkeit des BAföG-Höchstsatzes in § 13 Absatz 1 und 2 und § 13a Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/356
Die BAföG-Höchstsätze liegen unter den "Hartz 4" Regelsätzen. Dabei haben beide Leistungen den Zweck, das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Existenzminimum zu sichern. Die Unterschreitung der Sätze unter das Existenzminimum beim BAföG sind nach Auffassung der Fraktion DIE LINKE verfassungswidrig. Die Bundesregierung wird aufgefordert, hierzu Stellung zu beziehen, so dass das gegenwärtig laufende gerichtliche Verfahren politisch flankiert wird.
Deutschlands Finanzierung von Schutzgebieten im Kongo-Becken
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/331
Deutschland finanziert über den WWF etliche Schutzgebiete im Kongobecken. Der WWF verfolgt dabei eine sehr restriktive Schutzpolitik, die sich gegen die lokale, indigene Bevölkerung richtet. Prügel und Folter kommen ebenso vor wie tödliche Schüsse auf vermeintliche Wilderer. Die Linksfraktion möchte wissen, wie diese Schutzpolitik mit den menschenrechtlichen Ansprüchen der Bundesregierung zu vereinbaren ist.
Die Lage von Schutzsuchenden und Exilierten aus Sri Lanka
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/324
Immer wieder kommt es zur Abschiebung abgelehnter Geflüchteter aus Sri Lanka. Abschiebungen in das vom Bürgerkrieg und der Diskriminierung der tamilischen Bevölkerung geprägte Land geben Anlass zur Sorge. Weiterhin stellt sich die Frage nach der Situation der tamilischen Exilgemeinde in Deutschland insbesondere im Kontext der Kriminalisierung tamilischer Organisationen.
Evakuierungsplan von Flüchtlingen aus Libyen auf dem EU-Afrika-Gipfel
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/321
Auf dem EU-Afrika-Gipfel von Abidjan wurden am 29. November 2017 sogenannte Notfallevakuierungen von in Libyen „von Menschenhändlern“ festgehaltenen Schutzsuchenden beschlossen. Diese Schutzsuchenden sollen in den Niger und den Tschad gebracht werden, wo über ein mögliches Asylverfahren und Resettlement entschieden werden soll.
Gedenken an den 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über die Nazi-Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/302
Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte über die Tradition der Bundeswehr, was sie ausmacht, ob und wie Soldatinnen und Soldaten auch der Wehrmacht eine Rolle spielen dürfen und der Geschichtsklitterung bezogen auf die Rolle der Wehrmacht im Rahmen des Vernichtungskrieges insbesondere gegen die Sowjetunion sowie „rechtsextremer Umtriebe in der Bundeswehr“, gilt es anlässlich des 75. Jahrestages an die Schlacht um und bei Stalingrad mit ihren vielen Opfern zu erinnern.
Pläne der EU-Kommission für eine geheimdienstliche „Europäische Aufklärungseinheit“
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/304
Der Kommissions- Präsident Juncker schlägt eine „Europäische Aufklärungseinheit“ zum Datentausch zwischen Geheim- und Polizeidiensten vor. Es ist unklar, ob die EU eine Einheit neu errichten oder auf bestehende Strukturen, etwa das Lagezentrum IntCen oder die nicht zur EU gehörende „Counter Terrorism Group“, zurückgreifen soll. Vor einem Jahr sprach die Kommission bereits von einem „Drehkreuz für den Informationsaustausch“ bzw. „Fusionszentrum“ von Polizei und Diensten.
Bilanz der Anerkennungsleistung für sowjetische Kriegsgefangene
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/305
Nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages am 20.5.2015 beschlossen hatte, dass ehemalige sowjetische Kriegsgefangene eine symbolische finanzielle Anerkennungsleistung erhalten, konnten diese ab dem 30.9.2015 in einem Zeitraum von zwei Jahren einen Antrag auf eine einmalige Leistung in Höhe von 2.500 € stellen. Nun, drei Monate nach Ablauf der Antragsfrist, ist es Zeit für eine Bilanz des Anerkennungsverfahrens.
Geplante Terrorismus-Abteilung des Bundeskriminalamtes
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/306
Nach Informationen der Tageszeitung DIE WELT ist eine Umstrukturierung des Bundeskriminalamtes (BKA) geplant, um möglichen terroristischen Bedrohungen wirksam begegnen zu können. So soll eine Abteilung Terrorismus (TE) mit Sitz in Berlin aufgebaut werden, in der jene Ermittlungsgruppen und Referate zusammengefasst werden, die bisher in der Abteilung Staatsschutz (ST) für den islamistischen Terrorismus zuständig waren.
Bearbeitungszeit für Auskunftsersuchen bei Polizeibehörden des Bundes
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 19/307
Bürgerrechtsorganisationen berichteten den Fragestellerinnen und Fragestellern, dass die Bearbeitungszeit für Ersuchen um Auskunft über die von den Polizeibehörden des Bundes und der Länder gespeicherten personenbezogenen Daten („Selbstauskunft“) innerhalb der letzten zwei bis drei Jahre drastisch angestie-gen seien. Beim Bundeskriminalamt liegt demnach die mittlere Wartezeit für eine Auskunft inzwischen bei über drei Monaten
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