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Entschließungsantrag zum Bundeshaushalt 2018 - Einzelplan 05 Auswärtiges Amt - "Aktion Reinhardt"

Parlamentarische Initiativen von Brigitte Freihold, Diether Dehm, Heike Hänsel, Alexander S. Neu, Birke Bull-Bischoff, Alexander Ulrich, Andrej Hunko, Anke Domscheit-Berg, Christine Buchholz, Doris Achelwilm, Eva-Maria Schreiber, Helin Evrim Sommer, Kathrin Vogler, Katrin Werner, Matthias Höhn, Niema Movassat, Michel Brandt, Petra Sitte, Sevim Dagdelen, Simone Barrientos, Sören Pellmann, Stefan Liebich, Sabine Zimmermann, Thomas Nord, Tobias Pflüger, Zaklin Nastic, Nicole Gohlke, Norbert Müller,
Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 19/3131

In Deutschland sind die Opfer der „Aktion Reinhardt“, die den eigentlichen Kern des Holocaust bildete, in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend nicht re-präsentiert. Auch die Deportationen aus Westeuropa finden nur einen unzureichenden Stellenwert in der internationalen Bildungs- und Erinnerungsarbeit, aber auch in wissenschaftlich-historischen Untersuchungen. DIE LINKE fordert, dass sich der Bundestag zu seiner historischen Verantwortung bekennt, die beispiellose Geschichte und das Vermächtnis des Holocaust an den Jüdinnen und Juden und an den Sinti und Roma sowie anderer nationalsozialistischer Verbrechen als Lehre für die gesamte Menschheit für zukünftige Generationen zu bewahren.

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