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Frauen* und Mädchen besser schützen! Tag gegen Gewalt an Frauen 2021

„In den letzten 5 Jahren ist jedes Jahr die Zahl von Fällen partnerschaftlicher Gewalt angestiegen, 2020 um 4,9 Prozent. Die neue Bundesregierung muss hier dringend handeln!“, fordert Heidi Reichinnek zum #TaggegenGewaltanFrauen. „Trotz chronischer Unterfinanzierung und Überbelegung mussten zu Beginn der Lockdown-Phasen die meisten Frauenhäuser in Folge des Infektionsgeschehens noch Plätze reduzieren, obwohl durch die räumliche Enge mit Beginn der Pandemie häusliche Gewalt weiter zunahm. Auch die Nutzung von Hotlines für Betroffene hat sich konstant gesteigert. Die Hilfesysteme sind am Limit. Wir fordern eine bessere finanzielle Ausstattung von Beratungsstellen und Frauenhäusern bundesweit. Auch, um auf Veränderungen der Arten von Gewalt reagieren zu können, zum Beispiel auf den Anstieg digitaler Gewalt im Nahbereich, wie Überwachung von Smartphones oder der Installation von versteckten Kameras.“ Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau* von ihrem Ex-"Partner" ermordet. Jede dritte Frau* erfährt in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Für jede vierte Frau* kommt Gewalt von ihrem "Partner". Wir brauchen: Mehr Geld für Frauen*häuser und Beratungsstellen, Schutz vor Frauen*hass und Sexismus (auch im Internet), besonderen Schutz für besonders Gefährdete - obdachlose, geflüchtete, ältere Frauen*, Schulung von öffentlichen Anlaufstellen, staatliche Stellen zur Koordinierung und eine unabhängige Überwachung. Damit Frauen* und Mädchen ohne Gewalt leben können. Weiterlesen: https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/unterfinanzierung-der-frauenhaeuser-dringend-beenden/

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