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Wolfgang Neskovic

Justiziar

Geboren am 03. Juni 1948, Beruf: ,
Mitglied der Fraktion in der Wahlperiode

Biographie

Wenn ein Mensch Ungerechtigkeiten nicht erträgt, verschafft ihm das jede Menge Arbeit. So ein Mensch ist Wolfgang Nešković. In seinem Beruf als Richter, aber auch in der Politik hat er sich stets entschlossen gegen Ungerechtigkeiten engagiert. Er kämpfte gegen die Nachrüstung in der Bundesrepublik, gegen eine frauenfeindliche und gewerkschaftsfeindliche Politik, gegen die Abschaffung des Asylrechtes, gegen den Einsatz deutscher Soldaten im Ausland, gegen die Überwachung durch den großen Lauschangriff, gegen das Standes- und Oberschichtendenken in der Richterschaft. Nešković trat und tritt für eine solidarische und friedliche Gesellschaft ein. Motto: »Ein Land, in dem die Freien gleich und die Gleichen frei sind.«

Doch während Nešković seinen politischen Zielen dauerhaft treu blieb, rutschten die Parteien der alten Bundesrepublik nach rechts. Die SPD verließ Nešković wegen ihres »Asylkompromisses« und ihrer rechtstaatlichen Unzuverlässigkeit (Großer Lauschangriff). Grüner wollte er nicht länger sein, als die gewendete Friedenspartei deutsche Soldaten in den Kosovokrieg entsandte. 2005 wurde Bundesrichter Wolfgang Nešković überzeugt, als Parteiloser vom Bundesgerichtshof zur Fraktion DIE LINKE zu wechseln. Auf der Landesliste Brandenburgs zog er in den 16. Deutschen Bundestag ein und engagierte sich dort für soziale Gerechtigkeit, gegen einen Überwachungsstaat und für eine neue gesamtdeutsche Verfassung.

Die Wählerinnen und Wähler des Wahlkreis 65 (Cottbus-Spree-Neiße) honorierten diese Arbeit. Sie schickten den Wessi Nešković am 27. September 2009 mit einem Direktmandat in den 17. Deutschen Bundestag. Mit manchen alten Bekannten aus SPD und Grünen wird er sich dort nun in einer ”großen Opposition” gegen die schwarz-gelbe Bundesregierung wiederfinden. Ein Umstand, der wohl auch Gutes hat. Nešković: »Die SPD muss wieder sozialdemokratisch, die Grünen wieder eine linke Friedenspartei werden. Nur dann besteht die Chance für die Schaffung einer solidarischen und friedlichen Gesellschaft«

Beruflicher Werdegang

  • 1968-1974 Jurastudium in Hamburg
  • 1974-1975 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg
  • 1977 2. juristisches Staatsexamen in Hamburg
  • 1977-1978 Rechtsanwalt in Lübeck in einer OLG-Kanzlei in Schleswig beim OLG
  • 1978 Richter im Landgerichtsbezirk Lübeck
  • 1981 Richter am Landgericht in Lübeck
  • Präsidium des Landgerichts Lübeck
  • 1990 Vorsitzender Richter am Landgericht in Lübeck
  • 2002 Richter am Bundesgerichtshof

Mitgliedschaft in Ausschüssen und Gremien

AK III: Wirtschaft, Arbeit und Finanzen
Mitglied

Parlamentarisches Kontrollgremium
Mitglied

Rechtsausschuss
Stellvertretendes Mitglied

Verteidigungsausschuss
Stellvertretendes Mitglied

Richterwahlausschuss
Mitglied

Wahlausschuss
Vorsitzender

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Kontakt

Deutscher Bundestag

Straße der Jugend 114

03046 Cottbus

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wolfgang.neskovic@bundestag.de