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Bahn der Zukunft

Gute Aussichten für die Zukunft der Bahn

Immer wieder ist die Bahn in aller Munde - leider zumeist wegen Verspätungen, Pannen, Unfällen. Vieles könnte anders sein, wenn die Deutsche Bahn konsequent an den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes orientiert wäre. Was es an der Bahnreform der 1990er Jahre und dem Kurs auf Börsengang zu kritisieren gibt und welche Chancen in einer echten Bürgerbahn liegen, geht aus vielen Anträgen und Reden hervor, die wir hier dokumentieren.

Weitere Informationen bieten die Themen Bahnprivatisierung und Verkehrspolitik sowie unsere Sonderseite zu Stuttgart 21 und das Positionspapier »Bahnsinniges Baden-Württemberg«.

Debatten, Nachrichten und Positionen zu den Themen Nachhaltigkeit und Verkehr bietet die Seite www.nachhaltig-links.de.

Auf dieser Seite unten finden Sie weitere Dokumente zum Thema, darunter das Flugblatt "Bahnsinniges Baden-Württemberg" und Videos.


Mehr zum Thema

21.01.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Gregor Gysi

»Bahn wird immer ein Zuschussgeschäft sein«

Mobilität ist ein Grundrecht. Wir alle sind verpflichtet, es zu verwirklichen. Sie müssen lernen, über die Bahn völlig anders zu denken und sie endlich dem Gemeinwohl unterzuordnen.

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21.01.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Sabine Leidig

Die Bahn im Einklang mit dem Grundgesetz am Wohl der Allgemeinheit orientieren

Unsere Argumente haben Überzeugungskraft entfaltet - gegen die (fast) Allparteienkoaltion: Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung ist dafür, dass die Bahn komplett in öffentlicher Hand bleibt.
Es geht jetzt darum, dass in diesem Parlament Konsequenzen gezogen werden. Die Bahnpolitik muss einen anderen, einen demokratischen Kurs einzuschlagen!

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20.01.2011 – ANTRAG – Drucksache Nr. 17/4433

Die Bahn im Einklang mit dem Grundgesetz am Wohl der Allgemeinheit orientieren

Ausgehend vom allgemeinen Bahn-Desater 2008-2011 (Radsatzwellen, Klimaanlagen, Winterchaos) fordert DIE LINKE Konsequenz. Diese dürfen keine reinen Placebo-Maßnahmen sein (Verzicht auf die Abführung der 500 Mio. € Dividende). Notwendig ist eine andere Unternehmensform, die Aufgabe der Global-Player-Politik, eine demokratische Kontrolle der Bahn und deren Orientierung auf "mehr Verkehr auf die Schiene" und eine umweltfreundliche, sozial gestaltete "Bürgerbahn". DIE LINKE ist als einzige Partei seit 1993 konsequent gegen jede Form der Bahnprivatisierung.

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11.11.2010 – ANTRAG – Drucksache Nr. 17/3659

Akzeptanzprobleme bei der Rheintalbahn durch offene Planung beseitigen

Mit diesem Antrag soll u.a. deutlich gemacht werden, welche fatalen Folgen Stuttgart 21 für andere Bahnstrecken in BaWü und in Deutschland hat. Das nötige Geld für Aus- und Neubauten fehlt an allen Ecken und Enden. Dabei ist die Rheintalbahn Hauptstrecke des europäischen Güterverkehrs und wesentlich wichtiger als Stuttgart 21, zumal Ausbauten dem Güterverkehr nichts nützen. Das Hauptaugenmerk des Antrags liegt darauf, dass die Planungen eng mit den AnwohnerInnen abgestimmt werden sollen.

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30.09.2010 – REDE IM BUNDESTAG – Sabine Leidig

Güterverkehr nicht zulasten der Menschen - Rede zu Protokoll

Es ist nicht akzeptabel, das die DB AG bei der Rheintalbahn die Gewinne aus dem Güterverhkehr einstreicht, aber bei den Lärmschutzmaßnahmen spart.

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Dokumente zum Thema

Cover Bahnsinniges Baden-Württemberg
08.02.2011 – SONSTIGE PUBLIKATION

Bahnsinniges Baden-Württemberg

Stuttgart 21 würde für mehr als ein Jahrzehnt einen erheblichen Teil aller Schieneninvestitionen für Baden-Württemberg binden. Wir wollen kleckern statt klotzen: In diesem Flugblatt stellen wir unser Konzept für ein Bahnsinniges Baden-Württemberg vor – mit drei Grundlinien und 15 einzelnen Schienenprojekten. Mit dabei: Unsere Alternativen für Stuttgart und für die Verbindung nach Ulm.14 Milliarden Euro wird Stuttgart 21 mit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm realistischerweise verschlingen. Wir zeigen, wie man mit der gleichen Summe dafür sorgen kann, dass die Bahn für alle im Land spürbar verbessert wird.

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Sabine Leidig
21.01.2011 – Video – Sabine Leidig

Die Bahn im Einklang mit dem Grundgesetz am Wohl der Allgemeinheit orientieren

Unsere Argumente haben Überzeugungskraft entfaltet - gegen die (fast) Allparteienkoaltion: Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung ist dafür, dass die Bahn komplett in öffentlicher Hand bleibt. Es geht jetzt darum, dass in diesem Parlament Konsequenzen gezogen werden. Die Bahnpolitik muss einen anderen, einen demokratischen Kurs einzuschlagen!

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Gregor Gysi
21.01.2011 – Video – Gregor Gysi

»Bahn wird immer ein Zuschussgeschäft sein«

Mobilität ist ein Grundrecht. Wir alle sind verpflichtet, es zu verwirklichen. Sie müssen lernen, über die Bahn völlig anders zu denken und sie endlich dem Gemeinwohl unterzuordnen.

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Sabine Leidig
22.04.2010 – Video – Sabine Leidig

Schienenverkehr als sichere Verkehrsform erhalten und stärken

Der Deutschen Bahn AG muss eine andere Richtung gegeben werden. Darin besteht die Verantwortung der Politik. Wir wollen nicht das operative Geschäft betreiben, sondern wir wollen eine Bürgerbahn und keine Börsenbahn. Wir wollen, dass die Sicherheit im Mittelpunkt steht und nicht die Gewinne. Wir wollen sicher reisen und das Gefühl haben, dass wir auch in Zukunft gern in die Bahn steigen.
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Sabine Leidig
08.02.2010 – Audio – Sabine Leidig

Bürgerbahn statt Börsenbahn

In den letzten Wochen herrschte allerorts Chaos auf den Schienen. Der privatisierte Bahnkonzern spart wie ein ganz normaler kapitalistischer Konzern überall dort, wo es nicht lukrativ ist für Investoren. Auf der einen Seite wird Wartung zurückgefahren, während auf der anderen Seite gigantische Großprojekte finanziert werden. Die 5 Milliarden Euro, die für Stuttgart 21 verbuddelt werden, fehlen, um die Bahn in der Fläche in Schuss zu halten. Der Bundestag muss die demokratische Gestaltungsmöglichkeit bei der Bahn zu erhalten.