
Immer wieder ist die Bahn in aller Munde - leider zumeist wegen Verspätungen, Pannen, Unfällen. Vieles könnte anders sein, wenn die Deutsche Bahn konsequent an den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes orientiert wäre. Was es an der Bahnreform der 1990er Jahre und dem Kurs auf Börsengang zu kritisieren gibt und welche Chancen in einer echten Bürgerbahn liegen, geht aus vielen Anträgen und Reden hervor, die wir hier dokumentieren.
Weitere Informationen bieten die Themen Bahnprivatisierung und Verkehrspolitik sowie unsere Sonderseite zu Stuttgart 21 und das Positionspapier »Bahnsinniges Baden-Württemberg«.
Debatten, Nachrichten und Positionen zu den Themen Nachhaltigkeit und Verkehr bietet die Seite www.nachhaltig-links.de.
Auf dieser Seite unten finden Sie weitere Dokumente zum Thema, darunter das Flugblatt "Bahnsinniges Baden-Württemberg" und Videos.
Mobilität ist ein Grundrecht. Wir alle sind verpflichtet, es zu verwirklichen. Sie müssen lernen, über die Bahn völlig anders zu denken und sie endlich dem Gemeinwohl unterzuordnen.
MehrUnsere Argumente haben Überzeugungskraft entfaltet - gegen die (fast) Allparteienkoaltion: Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung ist dafür, dass die Bahn komplett in öffentlicher Hand bleibt.
Es geht jetzt darum, dass in diesem Parlament Konsequenzen gezogen werden. Die Bahnpolitik muss einen anderen, einen demokratischen Kurs einzuschlagen!
Ausgehend vom allgemeinen Bahn-Desater 2008-2011 (Radsatzwellen, Klimaanlagen, Winterchaos) fordert DIE LINKE Konsequenz. Diese dürfen keine reinen Placebo-Maßnahmen sein (Verzicht auf die Abführung der 500 Mio. € Dividende). Notwendig ist eine andere Unternehmensform, die Aufgabe der Global-Player-Politik, eine demokratische Kontrolle der Bahn und deren Orientierung auf "mehr Verkehr auf die Schiene" und eine umweltfreundliche, sozial gestaltete "Bürgerbahn". DIE LINKE ist als einzige Partei seit 1993 konsequent gegen jede Form der Bahnprivatisierung.
Mit diesem Antrag soll u.a. deutlich gemacht werden, welche fatalen Folgen Stuttgart 21 für andere Bahnstrecken in BaWü und in Deutschland hat. Das nötige Geld für Aus- und Neubauten fehlt an allen Ecken und Enden. Dabei ist die Rheintalbahn Hauptstrecke des europäischen Güterverkehrs und wesentlich wichtiger als Stuttgart 21, zumal Ausbauten dem Güterverkehr nichts nützen. Das Hauptaugenmerk des Antrags liegt darauf, dass die Planungen eng mit den AnwohnerInnen abgestimmt werden sollen.
Es ist nicht akzeptabel, das die DB AG bei der Rheintalbahn die Gewinne aus dem Güterverhkehr einstreicht, aber bei den Lärmschutzmaßnahmen spart.
MehrStuttgart 21 würde für mehr als ein Jahrzehnt einen erheblichen Teil aller Schieneninvestitionen für Baden-Württemberg binden. Wir wollen kleckern statt klotzen: In diesem Flugblatt stellen wir unser Konzept für ein Bahnsinniges Baden-Württemberg vor – mit drei Grundlinien und 15 einzelnen Schienenprojekten. Mit dabei: Unsere Alternativen für Stuttgart und für die Verbindung nach Ulm.14 Milliarden Euro wird Stuttgart 21 mit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm realistischerweise verschlingen. Wir zeigen, wie man mit der gleichen Summe dafür sorgen kann, dass die Bahn für alle im Land spürbar verbessert wird.
HerunterladenUnsere Argumente haben Überzeugungskraft entfaltet - gegen die (fast) Allparteienkoaltion: Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung ist dafür, dass die Bahn komplett in öffentlicher Hand bleibt. Es geht jetzt darum, dass in diesem Parlament Konsequenzen gezogen werden. Die Bahnpolitik muss einen anderen, einen demokratischen Kurs einzuschlagen!
Mobilität ist ein Grundrecht. Wir alle sind verpflichtet, es zu verwirklichen. Sie müssen lernen, über die Bahn völlig anders zu denken und sie endlich dem Gemeinwohl unterzuordnen.