Für eine neue soziale Idee.

Termin: Anhörung
Gesine Lötzsch, Gesine Lötzsch, Klaus Ernst, Klaus Ernst

Wege aus der Krise - Welcher Kurs führt zum Ziel?


18.06.2010 16:00 Uhr - 19:00 Uhr

Anhörung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Deutscher Bundestag, Raum 4 900 (Europasaal), Paul-Löbe-Haus (Eingang West), Konrad-Adenauer-Straße

Hintergrund

In Griechenland fing es an – der Finanzkrise folgten harte Kürzungen. Doch statt die Verursacher der Krise zur Kasse zu bitten, sind es die sogenannten kleinen Leute, die zahlen sollen: mit Rentenkürzungen, Dumpinglöhnen, Entlassungen. Auch in Spanien, Portugal und Deutschland haben die Regierungen drastische Einschnitte angekündigt. Zu Lasten der Beschäftigten und der Erwerbslosen, der Gesundheitsversorgung, der Bildung und der Kommunen. Doch die Menschen wehren sich mit Massendemonstrationen und Streiks gegen diese Angriffe auf ihre Lebensbedingungen. Der Widerstand wächst. In Griechenland, Spanien, Portugal, Deutschland…

Welche Auswirkungen hat die Krise auf das Leben der Menschen in Europa? Wie spüren Rentner, Familien, Kinder, Jugendliche, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Erwerbslose sie ganz konkret? Welche Alternativen gibt es zu den Vorhaben der Regierungen? Wie sieht ein solidarischer Weg aus der Krise aus? Wie kann der Protest unterstützt werden?

Es diskutieren

  • Gesine Lötzsch und Klaus Ernst
    Vorsitzende der Partei DIE LINKE;
  • Gregor Gysi
    Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE;
  • Mehrdad Payandeh
    Referatsleiter Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund;
  • Francisco „Paco“ Figueroa
    Leitungsmitglied der spanischen Gewerkschaft Federeación Industrial;
  • Francisco Alves
    Vorstandsmitglied des portugiesischen Gewerkschaftsbundes FIEQUIMETAL;
  • N.N.
    Vertreter einer griechischer Gewerkschaft;
  • Margarita Tsomou
    Aktivistin und Dokumentaristin der Proteste in Griechenland.


Wir laden Sie herzlich zu dieser Diskussion ein und sind gespannt auf Ihre Fragen.

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Der Euro ist das offizielle Zahlungsmittel von 16 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Prinzipiell ist eine gemeinsame Währung eine gute Sache: Die Schwankungen der Wechselkurse zwischen Staaten entfallen, Handel wird billiger. Der Euro bietet mehr Schutz gegen die Macht von Spekulanten. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte die Zinsen niedrig halten, um Investitionen zu fördern. Mehr


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