Inhalt

Pressemitteilung


Pressedienst
21.03.2016 von Klaus Ernst

Vermögensstudie der Bundesbank unterstreicht Forderung der Linken

Die Vermögen in Deutschland bleiben – auch im internationalen Vergleich – höchst ungleich verteilt. Das zeigt eine heute von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Studie. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst:

„Die soziale Schieflage in Deutschland ist so drastisch, dass wir Linke uns bereits auf Studien der Bundesbank berufen können, wenn wir eine Umverteilung von Vermögen von oben nach unten fordern. Dabei ist laut Bundesbank die hohe Vermögenskonzentration in Deutschland immer noch unterschätzt, weil die sehr vermögenden Haushalte mit mehr als 100 Millionen Euro durch die Studie gar nicht erfasst werden.

Verantwortlich für diese Ungleichverteilung sind die Große Koalition und ihre Vorgängerregierungen, da sie eine Besteuerung von hohen und sehr hohen Vermögen verweigern. Aktuell lehnt die Bundesregierung die Wiedererhebung der Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer ab. Das geht auch zulasten von Wachstum und Beschäftigung, denn aus sehr hohen Vermögen und Einkommen wird erfahrungsgemäß weniger konsumiert. Insofern ist eine gerechte Besteuerung von Einkommen und Vermögen nicht nur ein Gebot der Verteilungsgerechtigkeit sondern auch eines der Stabilisierungspolitik.“