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Pressemitteilung


Pressedienst
18.02.2016 von Frank Tempel

Öffentlicher Dienst braucht spürbare Gehaltssteigerungen

„Die Herausforderungen durch die hohe Zahl von Asylsuchenden und Flüchtlingen unterstreichen die Bedeutung eines leistungsfähigen Öffentlichen Dienstes. Die Anerkennung für die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss sich auch in einem ordentlichen Tarifergebnis spiegeln“, fordert Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Tagung der Tarifkommission der Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst heute in Berlin. Tempel weiter:

„Zahlreiche Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen werden in den Kommunen gestemmt. Aufgrund der unverantwortlichen Personalkürzungen der letzten Jahre wurden beim Bund und in den Kommunen tausende teils unbezahlte Überstunden geleistet. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort brauchen nicht nur warme Worte, sondern gerade in den unteren Gehaltsgruppen nach vielen Nullrunden der Vergangenheit spürbare Gehaltssteigerungen. Damit wird der öffentliche Dienst auch als attraktiver Arbeitgeber gestärkt, gerade im Hinblick auf die hohen Tarifabschlüsse der letzten Jahre in zentralen Wirtschaftsbranchen.
Selbstverständlich ist für DIE LINKE, dass die Kommunen dafür auch finanziell entlastet werden müssen. Die Finanzlage der Kommunen muss bei den laufenden Verhandlungen über die Bund-Länder-Finanzen eine zentrale Rolle spielen. Und selbstverständlich ist für DIE LINKE, dass auch die Beamtinnen und Beamten ohne Abstriche in die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst einbezogen werden.“