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Pressemitteilung


Pressedienst
26.01.2016 von Nicole Gohlke

Evaluierung der Exzellenzinitiative droht zur Farce zu werden

„Man fragt sich, wie ernst die Bundesregierung die Ergebnisse der von der GWK (Gemeinsame Wissenschaftskonferenz) in Auftrag gegebenen Studie eigentlich nimmt, wenn bereits jetzt in der Koalition deren Weiterführung, für die Union bereits die genaue weitere Ausgestaltung, feststeht“, kommentiert Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Vorstellung der Ergebnisse der Imboden-Kommission am kommenden Freitag. Gohlke weiter:

„DIE LINKE erwartet jetzt eine ehrliche und kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und den Dialog auch mit denjenigen Hochschulen, die bislang nicht von der Exzellenzinitiative profitiert haben. Die zukünftige Hochschulfinanzierung muss sich an dem Ziel orientieren, der bereits existierenden Spaltung in strukturstarke und strukturschwache Regionen und dem Auseinanderdriften der Hochschullandschaft entgegenzuwirken und muss langfristige Anreize setzen, um exzellente Lehre und gute Beschäftigungsverhältnisse an allen Hochschulen sicherzustellen.“