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Pressemitteilung
18.11.2009 – Ulla Jelpke

Erika Steinbach disqualifiziert sich selbst


"Durch ihr fanatisches Beharren auf einen Sitz im Stiftungsrat disqualifiziert sich die Berufsvertriebene Steinbach selbst", erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Ulla Jelpke zur anhaltenden Diskussion um die Besetzung des Beirats der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung". Jelpke weiter:

„Erika Steinbach inszeniert sich als Opfer einer Verschwörung und tut so, als sei ihre Nominierung in den Stiftungsrat die Gretchenfrage der Demokratie. Dabei hat sie sich selbst zuzuschreiben, dass sie und ihr Verein im In- und Ausland als Synonym für Nationalismus, Revanchismus und Geschichtsklitterung gelten. Wer gegen die Anerkennung der polnischen Westgrenze gestimmt hat, mag alles Mögliche sein - aber Garantin einer fairen Versöhnung mit Polen ist Steinbach nie und nimmer.

Die Debatte zeigt aber auch: Mit dem Projekt eines Vertriebenen-Museums sind Geister gerufen worden, die jetzt nur noch mit Mühe in der Flasche gehalten werden können. Die Funktionäre des BdV sehen sich durch das Projekt offenbar ermutigt, ihre deutschnational verzerrte Sicht der Geschichte auch offiziell absegnen zu lassen. Die Fraktion DIE LINKE empfiehlt deswegen, die Stiftung wieder aufzulösen und die vorgesehenen finanziellen Mittel zur Entschädigung für Opfer von Wehrmachtsverbrechen zu verwenden.“

























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