Pressemitteilung
24.02.2009 – 16. Wahlperiode – Hüseyin Aydin Aydin: Vorwürfe gegen OB-Kandidaten Dierkes haltlos
In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 23. Februar 2009 wurde in einem Beitrag der Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeister-Kandidat der LINKEN in Duisburg, Hermann Dierkes, als „Antisemit“ angegriffen. In einem Kommentar des Autors Christian Balke hieß es außerdem, dass dessen „linkes Herz im rechten Rhythmus“ schlage. Dazu erklärt Hüseyin Aydin, Bundestagsabgeordneter der LINKEN für den Wahlkreis Duisburg-Nord:
"Ich weise diese Charakterisierungen und Unterstellungen mit aller Entschiedenheit zurück. Hermann Dierkes setzt sich seit Jahrzehnten mutig für soziale Gerechtigkeit, gegen Rassismus und für internationale Solidarität ein. Er war einer der ersten Paten, welche die Aktion 'Stolpersteine', die an von den Nazis ermordete jüdische Mitbürger erinnert, in Duisburg unterstützt haben. Die LINKE setzt sich entschieden gegen Rassismus und Antisemitismus ein. Etliche ihrer Mitglieder waren erst vor einigen Tagen wieder Opfer von Neonazi-Übergriffen nach der großen Demonstration gegen Neonazismus in Dresden.
Hermann Dierkes kritisiert ebenso wie die LINKE und ihre Bundestagfraktion die inakzeptable israelische Regierungspolitik gegenüber den Palästinensern und macht sich für einen gerechten Frieden in Nahost stark. Diese Politik schadet nicht nur dem palästinensischen Volk, sondern auch den Israelis selbst. Seit dem Jahre 1967 wurde keine Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Nahost von den israelischen Regierungen umgesetzt. Es ist notwendig, dass die Bundesregierung eine kritischere Haltung zur israelischen Politik findet."
