Inhalt

Nachricht


14.03.2016 Fraktion DIE LINKE

Soziale Wohnungswirtschaft entwickeln

Sonnenaufgang über einer Baustelle mit Wohnhochhäusern und Kränen © iSockphoto.com/hxdyl

 

Am 17. März berät der Bundestag über den Antrag (Drs. 18/3744), in dem DIE LINKE u.a. fordert, die soziale Wohnraumförderung massiv anzuheben und langfristig festzuschreiben, Wohnungswirtschaft für einen wirksamen Stopp der Miet- und Wohnkostensteigerung umzugestalten, öffentliches Wohneigentum vor Privatisierung zu schützen sowie ein Investitionsprogramm für die Entwicklung ländlicher Räume.

Wohnen ist ein nach dem Grundgesetz zu schützendes Menschenrecht. Es liegt in der Verantwortung der ganzen Gesellschaft, für einen gleichberechtigten, diskriminierungsfreien Zugang zu bedarfsgerechtem Wohnraum für all ihre Mitglieder zu sorgen. Wohnen ist Leben, Wohnraum ist Lebensraum. Für die Ausübung der grundgesetzlich garantierten persönlichen Freiheitsrechte ist Wohnen ebenso zentral wie für das soziale Zusammenleben von Menschen in ihrem städtischen oder ländlichen Umfeld.

Die von der Bundesregierung beschlossenen und teilweise auf den Weg gebrachten Maßnahmen reichen weder aus, um den weiter fortschreitenden Miet- und Wohnkostenanstieg aufzuhalten, noch sind sie geeignet, längerfristige Herausforderungen von Quartiers,- Stadt- und Regionalentwicklung zu bewältigen.


Mehr zum Thema

09.03.2016 – PRESSEMITTEILUNG – Caren Lay

Hendricks’ Bauoffensive ist in erster Linie eine PR-Maßnahme

„Die Wohnungsbauoffensive von Bauministerin Hendricks ist in erster Linie eine PR-Maßnahme. Statt unverbindlicher Berichte im Bundeskabinett bedarf es konkreter Pläne und einer massiven Investition in bezahlbaren Wohnraum. Was Hendricks und ihr Wohnungsbündnis in zwei Jahren entwickelt haben, bleibt weit hinter den Anforderungen zurück“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik. Mehr
01.03.2016 – NACHRICHT – Caren Lay

Auch 2014 viel zu wenig Neubau von Sozialwohnungen

Ein minimaler Anstieg beim sozialen Wohnungsbau, doch die Verluste durch Wegfall der Belegungsbindung gleicht das nicht aus. Das ergab eine Anfrage von Caren Lay.

Mehr
19.02.2016 – REDE IM BUNDESTAG – Caren Lay

Wohnungslosigkeit effektiv bekämpfen

Schätzungsweise 335.000 Menschen waren 2014 ohne Wohnung. Tendenz steigend. Offizielle Zahlen liegen nicht vor, weil bisher keine offizielle Statistik geführt wird. So eine Statistik wäre aber ein erster Schritt, um Wohnungslosigkeit zu bekämpfen. Klar ist aber: Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen und damit mehr sozialen, gemeinnützigen Wohnungsbau.

Mehr
16.02.2016 – PRESSEMITTEILUNG – Caren Lay

Mehr Sozialer Wohnungsbau statt Luxusbauboom

„Die Goldgräberstimmung auf dem Immobilienmarkt lässt die Mieten in den Ballungsgebieten steigen. Dass die Mietpreisbremse für Neubauten nicht gilt, ist ein großer Fehler“, erklärt Caren Lay. Mehr
12.02.2016 – IM WORTLAUT – Caren Lay, linksfraktion.de

Mieter und Mieterinnen auf dem Wohnungsmarkt stärken und Ungleichheit beseitigen

"Der Markt wird die Ungleichheit nicht beseitigen. Im Gegenteil, Wohnungsmangel treibt die Mieten hoch." Caren Lay erklärt im elften Teil der Serie Ungleichheit in Deutschland, warum der Markt kein Allheilmittel ist und stellt wirksame LINKE Konzepte vor, die derzeit unumgänglich sind: eine Mietpreisbremse, die die den Namen verdient, einen Neustart des Sozialen Wohnungsbaus und eine Stärkung der Rechte der Mieterinnen und Mieter.

Mehr
11.02.2016 - Artikel und PDF

5 x 5 für ein soziales Land

Sofortprogramm, vorgelegt vom Vorstand der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag auf dem 4. Parlamentariertag der LINKEN am 11. Februar 2016 in Magdeburg

03.02.2016 – IM WORTLAUT – Caren Lay, Das Parlament

Wohungsnot in Deutschland hausgemacht

"Die Wohnungsnot in Deutschland kommt nicht erst durch die Flüchtlinge, sie ist hausgemacht", sagt Caren Lay in einem Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament". Jetzt rächten sich Versäumnisse der letzten 25 Jahre, in deren Verlauf von einst vier Millionen Sozialwohnungen gerade noch 1,5 Millionen übrig geblieben sind. Sie spricht außerdem über die gescheiterte Mietpreisbremse und notwendige Maßnahmen, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen.

Mehr
01.12.2015 – NACHRICHT – Fraktion DIE LINKE

Markt- und Politikversagen in der Wohnungspolitik

Friede den Hütten! Diese Forderung Georg Büchners aus dem Jahre 1834 war das Motto beim zweiten mietenpolitischen Ratschlag der Bundestagsfraktion, der am Samstag (28.11.) in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag in Frankfurt am Main stattfand. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Saalbau im Frankfurter Arbeiterviertel Gallus nahmen daran teil. Eingeladen hatten die stellverstretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay (MdB) und die hessische Fraktionsvorsitzende Janine Wissler (MdL) stellvertretend für die beiden Fraktionen zu einem Treffen linker Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit außerparlamentarischen Initiativen gegen Mietenwahn und fortschreitende Gentrifizierung aus dem gesamten Bundesgebiet.

Mehr
22.10.2015 – IM WORTLAUT – Heidrun Bluhm, linksfraktion.de

Wohnungsnot – systemgemacht!

Ein Land in sozialer Schieflage – nicht erst seit gestern und schon gar nicht durch die nun nach Deutschland kommenden Flüchtlinge. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist ein Symptom von vielen. "Der Markt liefert nur, was Rendite bringt", sagt Heidrun Bluhm. Dabei gebe es viele Möglichkeiten, den erstarrten Wohnungsmarkt aufzumischen. Eine soziale Wohnungspolitik für alle Menschen wäre möglich. Zum Beispiel durch Investitionen in den Sozialen Wohnungsbau.

Mehr