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18.02.2016 Fraktion DIE LINKE

Serie: Ungleichheit in Deutschland

 

Ungleichheit und Ungerechtigkeit in ‎Deutschland nehmen seit Jahren zu. Ende Januar 2016 machte die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland zum wiederholten Mal Schlagzeilen. Zehn Prozent der Haushalte verfügen inzwischen über mehr als die Hälfte des ‎Vermögens. Tendenz steigend. Der Vermögensanteil der unteren 50 Prozent sank derweil von 2,9 auf ein Prozent. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Fest steht, dass eine enorme Umverteilung von unten nach oben im Gange ist. In einer Serie zur Ungleichheit in Deutschland geht linksfraktion.de den Ursachen nach und zeigt, dass es anders allen besser gehen könnte. Die bisher erschienenen Beiträge finden Sie auf dieser Seite im Überblick.

 


Mehr zum Thema

18.02.2016 – IM WORTLAUT – Jan Korte, linksfraktion.de

Die digitale Ungleichheit eindämmen

Zum Abschluss unserer Serie über Ungleichheit in Deutschland beleuchtet Fraktionsvize Jan Korte, wie es um die informationelle Selbstbestimmung in unserem Land bestellt ist. Sein Fazit: "Regelmäßig rühmt sich die Bundesregierung, was sie nicht alles zum Schutz der IT-Sicherheit und der Privatsphäre unternehmen würde. Jeder, der etwas genauer hinsieht, stellt jedoch fest, dass es damit nicht weit her ist."

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14.02.2016 – IM WORTLAUT – Heidrun Bluhm, linksfraktion.de

Keine Region darf abgehängt werden

"Wenn Schulen nicht saniert werden, Straßen und Infrastrukturen verfallen und Jugendclubs geschlossen werden und damit die Zukunft Deutschlands verspielt wird, ist eine gerechte Steuerpolitik zur Finanzierung öffentlicher Investitionen dringend erforderlich", schreibt Heidrun Bluhm im zwölften Teil unserer Serie über Ungleichheit in Deutschland. Ihre Forderung: "Der Staat darf seine Präsenz nicht aus der Fläche zurückziehen."

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12.02.2016 – IM WORTLAUT – Caren Lay, linksfraktion.de

Mieter und Mieterinnen auf dem Wohnungsmarkt stärken und Ungleichheit beseitigen

"Der Markt wird die Ungleichheit nicht beseitigen. Im Gegenteil, Wohnungsmangel treibt die Mieten hoch." Caren Lay erklärt im elften Teil der Serie Ungleichheit in Deutschland, warum der Markt kein Allheilmittel ist und stellt wirksame LINKE Konzepte vor, die derzeit unumgänglich sind: eine Mietpreisbremse, die die den Namen verdient, einen Neustart des Sozialen Wohnungsbaus und eine Stärkung der Rechte der Mieterinnen und Mieter.

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11.02.2016 – IM WORTLAUT – Cornelia Möhring, linksfraktion.de

»Mindestens die Hälfte einer dreistöckigen Schokotorte«

Die wohl noch immer größte diskriminierte Gruppe in unserer Gesellschaft – das sind die Frauen, sagt Cornelia Möhring. Frauen stellten zwar 51 Prozent der Bevölkerung, seien aber nach wie vor strukturell benachteiligt. Im zehnten Teil der Serie Ungleichheit in Deutschland erklärt Cornelia Möhring, wie hoch der Preis ist, den Frauen zahlen, und kritisiert eine kleinmütige Bundesregierung.

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10.02.2016 – IM WORTLAUT – Heike Hänsel, linksfraktion.de

Globale Ungleichheit zwingt Menschen zur Flucht

Armut und globale Ungleichheit sind zentrale Ursachen für Flucht, sagt Heike Hänsel. Doch statt diese zu bekämpfen, gehe die Politik der Bundesregierung und der EU in eine andere Richtung: "Staaten des Südens werden zur weiteren Marktöffnung, Liberalisierung und zum billigen Export ihrer Bodenschätze genötigt", so Hänsel. Von der Ausbeutung der Staaten des Südens profitierten nicht generell die Menschen im Norden, sondern wenige transnationale Konzerne und deren Shareholder.

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09.02.2016 – IM WORTLAUT – Sigrid Hupach, linksfraktion.de

Vieles im Kulturbereich krankt

Nur verhaltenen Applaus für die Bundeskulturpolitik findet Sigrid Hupach im achten Teils unserer Serie über Ungleichheit in Deutschland. Nachhaltige Projektarbeit ist nicht möglich, wenn die Strukturen nicht dauerhaft gesichert sind. Auch bei der sozialen Lage von Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden liegt noch immer viel im Argen. Hupach fordert, “die Kulturförderung grundsätzlich anders aufzustellen, um so Bund, Ländern und Kommunen ein gemeinsames Engagement zu ermöglichen”.

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08.02.2016 – IM WORTLAUT – Axel Troost, linksfraktion.de

Abgekoppelte Regionen - Zur Rolle des Länderfinanzausgleichs

Ungleichheit hat viele Gesichter und sie nimmt zu, wenn Politik sich falschen Prinzipien verschreibt. Das gilt auch für die verschiedenen Regionen in Deutschland. Der Strukturwandel hat Folgen: Während ganze Regionen von wirtschaftlicher Prosperität abgekoppelt werden, belastet Binnenmigration die Ballunsgzentren. Aber es gibt Mittel, den Strukturwandel beherrschbar zu machen. Axel Troost in der Serie "Ungleichheit in Deutschland" über einen sozial gerechten Länderfinanzausgleich

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07.02.2016 – IM WORTLAUT – Eva Bulling-Schröter, linksfraktion.de

Bremsklötze der Energiewende

“Im Bereich der erneuerbaren Wärme geht kaum etwas voran. Dabei macht gerade sie den Löwenanteil des Energieverbrauchs in Deutschland aus: Zwei Drittel der Wärme in Deutschland wird durch Öl oder Gas erzeugt. Die derzeit historisch niedrigen Ölpreise erfreuen zwar derzeit die Verbraucherinnen und Verbraucher. Aber für die Wärmewende und die Effizienz sind sie tödlich”, schreibt Eva Bulling-Schröter im sechsten Teils unserer Serie über Ungleichheit in Deutschland.
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06.02.2016 – IM WORTLAUT – Rosemarie Hein, linksfraktion.de

Arme Kinder werden systematisch benachteiligt

Ungerechtigkeit beim Bildungszugang ist kein neuer Befund. Das Kinderhilfswerk schätzt, dass bis zu 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland in Armut leben. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben in der Regel auch geringere Bildungschancen. Das so genannte Bildungs- und Teilhabepaket ist eine soziale Mogelpackung und bürokratische Stümperei. Rosemarie Hein fordert, die soziale Lage der Familien zu verbessern, und gravierende Veränderungen im Bildungssystem.

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05.02.2016 – IM WORTLAUT – Matthias W. Birkwald, linksfraktion.de

Zurück aus der Zukunft: Ein rentenpolitischer Blick auf die größten Versäumnisse der Großen Koalition

Im Jahr 2031 könnte Franz Münteferings Rentenbetrug seine maximale Wirkung zeigen, sagt Mathias W. Birkwald. Denn dann geht der geburten- stärkste Jahrgang der Nachkriegszeit, der Jahrgang 1964, in Rente. Für viele wird es ein böses Erwachen werden. Im vierten Teil unserer Serie "Ungleichheit in Deutschland" erklärt Matthias W. Birkwald, warum nur noch LINKE Politik ein Rentendesaster verhindern kann.

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04.02.2016 – IM WORTLAUT – Klaus Ernst, linksfraktion.de

Umverteilung von unten nach oben

Das größte Lohnplus für die Beschäftigten seit 2008 vermeldete an diesem Donnerstag das Statististische Bundesamt für das Jahr 2015. Aber nach Jahren des Darbens sei deswegen noch längst nicht alles gut, stellt Klaus Ernst im dritten Teil der Serie "Ungleichheit in Deutschland" fest. Denn viele Beschäftige haben nichts davon. "Auch die Große Koalition hält an der Politik der Billiglöhne fest", sagt Klaus Ernst. Im Ergebnis wachse die Ungleichheit. 

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03.02.2016 – IM WORTLAUT – Richard Pitterle, linksfraktion.de

Mut zur Umverteilung

Beim Monopoly ist Schluss, wenn alles Geld bei einer Person gelandet ist. Dann haben alle anderen verloren und der Spaß ist vorbei. Im richtigen Leben sieht es leider ähnlich aus. Immer weniger besitzen ein immer größer werdendes Stück vom Kuchen, der Rest wird abgehängt. “Eine gerechte Steuerpolitik wäre möglich, die ausgehend von der Leistungsfähigkeit die Menschen mit den breiten Schultern in der Gesellschaft zur Finanzierung der Gemeinschaftsaufgaben heranzieht”, meint Richard Pitterle und erklärt das anhand der Vermögen-, der Erbschaft- und der Abgeltungsteuer.

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02.02.2016 – IM WORTLAUT – Kathrin Vogler, linksfraktion.de

Gleiche Gesundheitschancen für alle!

Ungleichheit spielt auch bei der Gesundheit eine große Rolle, sagt Kathrin Vogler: Die Lebenserwartung ist je nach sozialer Lage äußerst unterschiedlich. Und Privatversicherte werden anders behandelt als Kassenmitglieder.

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