Für eine neue soziale Idee.

Wolfgang Gehrcke


Geboren am 08.09.1943, Beruf: Verwaltungsangestellter, Journalist
Landesliste Hessen


Parlamentarische Initiativen
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04.03.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00866

Polizei- und Zolleinsätze im Ausland (Stand viertes Quartal 2009)

Polizeieinsätze im Ausland werden ein immer wichtigeres Gebiet der Außen-, aber auch der Militärpolitik. Sie unterliegen jedoch einer viel geringeren parlamentarischen Kontrolle als Bundeswehreinsätze. Die Kleine Anfrage, die einmal im Quartal gestellt wird, soll die wichtigsten Veränderungen in den Polizeieinsätzen aufzeigen.

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03.03.2010 – Antrag – Drucksache 17/00902

Gegen Armut und soziale Ausgrenzung - Soziale Fortschrittsklausel in das EU-Vertragswerk aufnehmen

Durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) werden soziale Grundrechte und sozialstaatliche Grundwerte unter Berufung auf die Kapitalfreiheiten zunehmend ausgehebelt. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) fordert die Aufnahme eines Protokolls mit einer Sozialen Fortschrittsklausel in das EU-Vertragsrechts, um dem entgegenzuwirken. Mit dem Antrag soll die Umsetzung dieser Forderung initiiert werden, der auch DGB, SPD und Grüne zugestimmt hatten.

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03.03.2010 – Antrag – Drucksache 17/00886

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages durch atomare Abrüstung stärken

Die anstehende Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags muss gestärkt werden. Der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland würde das wichtige Signal an die Überprüfungskonferenz senden, dass Deutschland bereit ist, ohne den nuklearen Schutzschirm zu leben und konkrete Abrüstungsschritte zu gehen. Die Bundesregierung muss ihren Worten zur Abrüstung Taten folgen lassen, denn eine atomwaffenfreie Welt kann nur durch tatsächliches abrüstungspolitisches Handeln erreicht werden.

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25.02.2010 – Antrag – Drucksache 17/00774

Nachhaltige Hilfe für Haiti: Entschuldung jetzt – Süd-Süd-Kooperation stärken

DIE LINKE regt an, dass Deutschland dem norwegischen Beispiel folgt und ein Abkommen mit Kuba zur Unterstützung der kubanischen Ärzte in Haiti abschließt. Ferner fordert DIE LINKE die Wiederaufnahme Haitis auf die Länderliste der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Rückgabe der vollen Souveränität an Haiti, die vollständige Entschuldung des Landes, den Rückzug der US-Streitkräfte und Ersetzung der MINUSTAH durch zivile Mission.

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24.02.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00746

Deutsche Positionen zum internationalen Krisenmanagement in Haiti nach dem Erbeben vom 12. Januar 2010

Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 forderte über 180.000 Opfer und machte Millionen Menschen Obdachlos. Es rief weltweit Mitgefühl und Solidarität. Doch während zahlreiche Länder Hilfsgüter und Rettungsteams schickten, entsandten andere Militär. Auch die UN strebte trotz der massiven US-Stationierung schnell die Entsendung weiterer Soldaten und Polizisten an und reagierte auf die humanitäre Katastrophe somit v.a. sicherheitspolitisch. Die EU beschloss die Entsendung von 300 Polizisten nach Haiti.

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18.02.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00687

Umsetzung des Bundestagsantrags 15/5689 "Erinnerung und Gedenken an die Vertreibungen und Massaker an den Armeniern 1915"

Anlässlich des 95. Jahrestags des Völkermords an den Armeniern macht DIE LINKE. darauf aufmerksam, dass zentrale Forderungen des Bundestagsantrags aus der 15. WP durch die Bundesregierung bislang nicht umgesetzt wurden. Dabei wendet sich DIE LINKE gegen nationalkonservativen Geschichtsrevisionismus und weist auf die im Bundestagsantrag unterbliebene explizite Anerkennung des Völkermords hin.

  Mehr (PDF)    /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 17/824 vor. Antwort lesen (PDF)

10.02.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00637

Stattgefundene und geplante Amtshilfe- und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Inland (Stand viertes Quartal 2009)

Unsere Quartals-Standardanfrage. Sogenannte Amtshilfemaßnahmen und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr werden von der Bundesregierung immer häufiger zum Mittel genommen, die Bevölkerung an Inlandseinsätze des Militärs zu gewöhnen. Die Informationspolitik der Regierung ist mehr als unbefriedigend, so dass wir quartalsmäßig die durchgeführten und bevorstehenden Einsätze abfragen.

  Mehr (PDF)    /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 17/788 vor. Antwort lesen (PDF)

10.02.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00574

Entschädigungs-, Schadensersatz- und Reparationsforderungen wegen NS-Unrechts in Griechenland, Italien und anderen ehemals von D'sd besetzten Staaten

Die Bundesregierung sieht sich immer mehr Klagen aus dem Ausland von NS-Opfern gegenüber - eine Folge ihres Versagens bei der Entschädigungspolitik. Rechtskräftigen Urteilen aus Italien, wo bereits die Pfändung deutschen Staatseigentums angeordnet wurde, begegnet sie mit einer Klage vor dem Internationalen Gerichtshof. Die italienische Regierung hat nun eine Widerklage eingereicht. Zugleich wurden nun auch in Polen juristische Schritte eingeleitet, um von der BRD Entschädigung zu erwirken.

  Mehr (PDF)    /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 17/709 vor. Antwort lesen (PDF)

10.02.2010 – Kleine Anfrage – Drucksache 17/00629

Berliner Oberstaatsanwalt Detlev Mehlis als Ermittler auf den Philippinen

Seit dem 4. Januar ist der Leitende Oberstaatsanwalt am Berliner Kammergericht Detlev Mehlis als Leiter des EU-Philippines Justice Support Programme tätig, um der philippinischen Justiz- und Polizeiwesens bei der Aufklärung von so genannten extralegalen Tötungen zu helfen. Mehlis Ermittlungsmethoden und fachliche Kompetenzen waren in der Vergangenheit etwa bei seiner Rolle als UN-Sonderermittler nach der Ermodung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Hariri im Jahr 2005 umstritten.

  Mehr (PDF)    /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 17/751 vor. Antwort lesen (PDF)

28.01.2010 – Entschließungsantrag – Drucksache 17/00519

Auf der Londoner Konferenz die Voraussetzungen für Frieden und Wiederaufbau schaffen

Die Bundesregierung soll bei der Londoner Afghanistan-Konferenz keinerlei Zusagen zur Truppenaufstockung machen und sich für einen Truppenabzug noch im Jahr 2010 und einen konsequenten Friedensprozess einsetzen. Das Parlaments soll sich vor der Konferenz äußern und positionieren und damit gegenüber der Regierung die Initiative ergreifen.

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