Inhalt


Schilder-Aktion zum Gdenken an Opfer im Bundestag

Berlin, 26.Februar 2010

  • Foto: DIE LINKE im Bundestag
  • Bundestag, 9:25 Uhr: Die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Christine Buchholz, tritt in der Debatte vor der geplanten Abstimmung über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan an Rednerpult. Die friedenspolitische Sprecherin berichtet, was sie bei ihrer Reise in Afghanistan gesehen und erlebt hat. Dabei traf die Abgeordnete auf Angehörige von Opfern des Bombenangriffs in Kunduz am 4.September 2009. Im Plenum schildert sie zum Teil detailliert, was die Hinterbliebenen erzählten.
  • Foto: DIE LINKE im Bundestag
  • Kurz nach der Rede ihrer friedenspolitischen Sprecherin stehen alle Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE auf, viele halten Schilder mit Namen von Opfern des Bombenangriffs vom 4.September 2009 in Kunduz hoch. Zunächst ist es im Bundestag ganz still, dann beginnen einzelne Abgeordnete der Regierungsfraktionen zu stöhnen oder rufen. Bundestagspräsident Nobert Lammert fordert die Abgeordneten der Linken, die ein Schild in der Hand halten, auf, den Plenarsaal zu verlassen.
  • Foto: DIE LINKE im Bundestag
  • Die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Grüne, Renate Künast, geht zum Präsidium und redet auf Norbert Lammert ein, um die Entscheidung zu überdenken. Der Präsident des Bundestages bleibt bei seiner Entscheidung.
  • Foto: DIE LINKE im Bundestag
  • Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE verlassen daraufhin geschlossen die Sitzung. Die Debatte über den weiteren Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch findet ohne eine komplette Fraktion ihre Fortsetzung.
  • Foto: DIE LINKE im Bundestag
  • Für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist die Welt in Ordnung. Die Regierungsfraktionen sowie die SPD stimmen mehrheitlich einem weiteren Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan für die nächsten 12 Monate zu.