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Frank Tempel

Drogenpolitischer Sprecher
Geboren am 19.01.1969, Beruf: Kriminalbeamter
Landesliste Thüringen

Reden

01.03.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Katastrophenschutz zivil und ehrenamtlich

Fällt die Stromversorgung aus, hat das gravierende Folgen unter anderen für die Wasser Ver- und Entsorgung, für die Lebensmittelversorgung, für die gesamte elektronische Kommunikation.

Auch der Katastrophenschutz selbst wäre direkt vom Stromausfall betroffen!

Ein Beispiel sind die ungeklärte Zuständigkeiten: Die 16 Ländergesetzgebungen bilden einen Flickenteppich. Ein zweites Beispiel: Es muss geklärt werden, wie Rettungskräfte in der Zeit des Stromausfalls kommunizieren sollen – wenn Digitalfunk und Handy ausgefallen sind.

Wir wir brauchen ist: Hohe soziale Mobilität, das Wissen zum Verhalten im Katastrophenfall beim Einzelnen und ein Mindestmaß an materiellen Reserven im Haushalt.

Gerade im Katastrophenfall zeigt sich der Zusammenhalt der Gesellschaft. Entsolidarisierung und Egoismus müssen überwunden werden, damit alle Menschen eine Chance haben.

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19.01.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Je weniger Waffen im Umlauf, desto besser ist es für die gesamte Gesellschaft

Bündnis 90 / Die Grünen haben nach dem schrecklichen Massenmord in Norwegen vorherigen Jahres geprüft, ob sich hieraus Änderungsbedarf für das deutsche Waffenrecht ergibt. Herausgekommen ist ein zwiespältiger Gesetzentwurf.

Ja, wir begrüßen Ihren Ansatz, besonders gefährliche Waffen von der Zulassung auszuschließen. Wir stimmen mit Ihnen auch überein, dass halbautomatische Schusswaffen, die vollautomatischen Kriegswaffen nachgebaut sind, keinen „sportlichen bzw. jagdbezogenen Mehrwert“ haben.

Doch, sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen der Grünen, Ihr Antrag ist zu kurz gesprungen. Angesichts eines riesigen Waffenfundus in privater Hand, legal und illegal, ist das Problem der „halbautomatische Schusswaffen, die vollautomatischen Kriegswaffen nachgebaut sind“ marginal.

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16.12.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Fachkräftegewinnung ja - Versorgungsposten schaffen nein

Zu diesem wichtigen Thema gehören die finanziellen Anreize, die Überalterung in den Bundesbehörden, der Fachkräftemangel im Bundesgebiet insgesamt es sind ja mehrere Branchen betroffen und die Antwort auf die Frage, wie die Maßnahmen des Bundes auch einmal nicht auf Kosten der Länder organisiert werden können.

Sie haben es ja nicht öffentlich gemacht; aber unter der Teilüberschrift „Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ haben Sie solche Dinge wie den finanziellen Nachschlag für politische Beamte versteckt.

Sie wollen einen Versorgungsposten, einen Direktorenposten, mit einer B 4 Besoldung schaffen. So weit, so schlecht. Der Gipfel aber ist, dass Sie damit einen parteipolitisch angebundenen Direktorenposten schaffen wollen.

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11.11.2011 – REDE AUßERHALB DES BUNDESTAGES – Frank Tempel

Wiedergewährung der Sonderzahlung an Beamte - Regierung hat eigenen Fehler korrigiert

Die Sonderzahlung für Beamte bedeutet im Wesentlichen das, was für viele Arbeitnehmer das Weihnachtsgeld ist, nur dass diese in monatliche Zahlungen aufgeteilt ist und eben nicht auf einen Schlag gezahlt wird.

Die einseitige Verlängerung der Kürzung wird also nun konsequenterweise ab dem Jahr 2012 abgebrochen.

Jetzt also der Salto rückwärts. Dazu kann ich nur sagen: lieber zu spät als gar nicht. Deswegen nehmen wir das heute auch gerne so an. Um Vertrauen zurückzugewinnen, werden Sie sich allerdings wesentlich mehr anstrengen müssen.

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10.11.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Was wir brauchen ist eine funktionierende Suchtprävention, die vor den Gefahren des Glücksspiels schützt.

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 08. September 2010 ist das Thema Glücksspielsucht in den Vordergrund der sucht- und drogenpolitischen Debatten gerückt.

Wollen wir eine funktionierende Suchtprävention, die vor den Gefahren des Glücksspiels schützt? Oder wollen wir möglichst hohe Einnahmen aus dem Glücksspiel, sowohl für den Betreiber als auch für den Staat, erzielen?

Schleswig-Holstein soll sich nach dem Willen der dortigen Schwarz-Gelben-Landesregierung offenbar zu einem „Las Vegas an der Waterkant“ entwickeln.

Der Antrag der SPD greift die mit dem Glücksspiel verbundene Suchtproblematik auf und enthält sinnvolle Forderungen. Gerade Glücksspielautomaten besitzen ein erhöhtes Suchtpotential.

Gleichzeitig muss aber gefragt werden, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Automatenspiel außerhalb von Spielkasinos zu ermöglichen.

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28.10.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Eine anonymisierte Kennzeichnungspflicht durchsetzen!

Rede von Frank Tempel Beratung der Großen Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen "Für eine an den Bürgerrechten ausgerichtete Polizei"

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27.10.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Cannabis-Legalisierung wäre erster Schritt in Richtung einer aufgeklärten Drogenpolitik

4 Millionen Cannabis-Konsumenten – von denen nur ein relativ kleiner Teil ein problematisches Konsumverhalten aufweist – werden aufgrund der aktuellen regressiven Drogenpolitik kriminalisiert. Ihnen wird ein Jugend- und Verbraucherschutz verwehrt, obwohl dieser bei anderen Drogen wie Alkohol und Nikotin üblich ist. Die Einführung von Cannabis-Clubs würde diese Rechtspraxis beenden und positive Erfahrungen aus dem europäischen Ausland aufgreifen.

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29.09.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Lösung des Fachkräftemangel erfordert eine umfassende Ausbildungs- und Einstellungsoffensive!

Fachkräftebesatz in der Bundesverwaltung / Personalabbau, Überalterung der Beschäftigten und unzureichende Ausbildungszahlen / Weihnachtsgeldkürzung / Konkurrenz um qualifizierte Fachkräfte / Ausgleichszahlungen für Beamtinnen und Beamte / Personalgewinnungszuschlag / Erleichterung der Anerkennung von Zusatzqualifikationen / Ausbildungs- und Einstellungsoffensive

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30.06.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Diskriminierung von nichteheliche Gemeinschaften beenden - Realitäten des 21. Jahrhunderts anerkennen!

Rede von Frank Tempel (MdB) zum Entwurf eines „Gesetzes zur Übertragung ehebezogener Regelungen im öffentlichen Dienstrecht auf lebenspartnerschaften“ | Drucksache 17/3972

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12.05.2011 – REDE IM BUNDESTAG – Frank Tempel

Änderung des Bundesversorgungsgesetzes durch die Bundesregierung ist der richtige Weg aber reicht nicht aus

Entschädigungsrecht | Bundesversorgungsgesetz | Europäischer Gerichtshof | Bildungs- und Teilhabepaket | Hartz IV | Bundesverwaltungsgericht

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