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Umwelt und Energie Ausgabe 31 | Januar 2010 |
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Guten Tag, mit jedem weiteren Jahr energetischer Nutzung der Atomkraft fallen zusätzlich rund 400 Tonnen hochradioaktiven Mülls an. »Ohne Endlagerkonzept und nach dem Desaster mit dem Endlager Asse II ist das hochgradig verantwortungslos«, kritisiert Dorothée Menzner das Gespräch der vier großen Energieversorger mit der Bundesregierung über Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Weitere Themen dieses Newsletters sind: Unzureichende Förderung von Klima- und Naturschutz, sozial-ökologisches Zukunftsprogramm, Zukunft der Braunkohlesanierung und Schädlingskontrolle ohne Gentech-Pflanzen.
Schwarz-Gelbe Atomfantasien Während das Bundesamt für Strahlenschutz die Rückholung des Atommmülls aus der absaufenden Lagerstätte Asse empfiehlt, lädt das Bundeskanzleramt die Energiekonzerne zu Gesprächen über AKW-Laufzeitverlängerungen ein. Mindestens zwei Milliarden Euro Kosten der öffentlichen Hand müssen für die Bergung des Asse-Mülls gezahlt werden. Demgegenüber stehen jährlich hunderte Millionen Euro Gewinn der AKW-Betreiber für längere Laufzeiten ihrer Schrott-Reaktoren gegenüber. Das ist Schwarz-gelbe Klientelpolitik pur. ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Pressemitteilung: Energiepolitische Geisterfahrer müssen sich an Gesetze halten www Pressemitteilung: Asse: Rückholung ist beste von schlechten Optionen www Themen A bis Z: Atomenergie
Förderung von Klima- und Naturschutz unzureichend Umweltminister Röttgen startete mit wohlfeilen Worten zum Klimaschutz in sein Amt. Der Hauhaltsentwurf seines Ministeriums zeigt: Seinen Worten werden wohl keine Taten folgen. Zusätzliches Geld fließt vor allem in den Ausbau des Atomüll-Endlagers Schacht Konrad - trotz mangelnder Eignung. Das Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien erhält weniger Geld als im vergangenen Jahr ausgegeben wurde. Die Naturschutzgelder bleiben auf Sparflamme. Kein Aufbruchssignal für den sozial-ökologischen Umbau. ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Rede von Sabine Stüber: Klimaschutz und Biodiversität im Einzelaushalt 16
Sozial-ökologisches Zukunftsprogramm für zwei Millionen Arbeitsplätze Die Wirtschaftskrise wird 2010 voll auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE fordert deshalb ein Zukunftsprogramm mit folgenden Schwerpunkten: 50 Mrd. Euro jährlich für den Ausbau sozialer Dienstleistungen, 50 Mrd. Euro jährlich für öffentliche Investitionen in Bildung, erneuerbare Energien und ökologische Verkehrssysteme. 25 Mrd. Euro jährlich für einen Zukunftsfonds zur sozial-ökologischen Erneuerung der Industrie. ... mehr
Zukunft der Braunkohlesanierung in Ostdeutschland Der Bergrutsch in Nachterstedt und Schäden an mehreren tausend Gebäuden durch steigende Grundwasserspiegel zeigen die Schwierigkeiten bei der Sanierung ehemaliger Braunkohle-Abbaugebiete. Das bisherige Bund-Länder-Verwaltungsabkommen zur Finanzierung der Braunkohlesanierung in Ostdeutschland läuft im Jahr 2012 aus. Die Kosten für die danach noch anfallenden Sanierungsarbeiten beziffert die Bundesregierung auf 1 Mrd. Euro - und damit doppelt so hoch wie noch im Jahr 2008. ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Themen A bis Z: Kohle als Energieträger
Schädlingskontrolle ohne Gentech-Pflanzen »Der zunehmende Maisanbau in Monokultur fördert die Ausbreitung von Maisschädlingen. Dies ruft die Lobby der Gentech-Pflanzen auf den Plan, welche so ihre Wunderwaffen verkaufen wollen. Diesen Irrweg müssen wir im Interesse einer konzernunabhängigen Landwirtschaft beenden«, kommentiert Kirsten Tackmann die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur »Verbreitung und Kontrolle von Schadinsekten mit und ohne Agro-Gentechnik.« ... mehr Weitere Informationen finden Sie unter: www Antwort der Bundesregierung www Pressemitteilung: Schwarz-gelb gefährdet gentechnikfreie Landwirtschaft |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich: Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: V.i.S.d.P: Ulrich Maurer, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender |
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